WM-Tagebuch - Russisch-Recife

Bundestrainer Löw bei der WM 2014 in Recife

Das WM-Tagebuch

WM-Tagebuch - Russisch-Recife

Von Marcus Bark (Watutinki)

Die deutsche Fußballnationalmannschaft versucht, in Russland ihren Weltmeistertitel erfolgreich zu verteidigen. Unser Reporter begleitet sie bei dem Versuch und führt darüber Tagebuch.

Dienstag, 26. Juni 2018

Wieder Kasan. Ruhiger Anflug. Sofort Netz nach der Landung. Plöng, plöng, plöng. Im Chat rattert es. Bilder und Videos vom Unwetter in Kasan. Russisch-Recife.

Auf den Tag genau vier Jahre her. USA gegen Deutschland. Klinsmann gegen Löw. Was für ein Wetter. Sintflut. Absage droht. Kollege dreht mit dem Smartphone und versenkt es im Gully. Passiert. Drainage WM-reif. Es wird gespielt. Löw schlägt Klinsmann 1:0. Löw im Regen. Klitschnass. Die Bilder bleiben.

Kasan ist nur Training. Wird verlegt in ein anderes Stadion.

Spiele gegen Südkorea wecken Erinnerungen

Vorbereitung für Südkorea läuft. Rudy fehlt. Nix mit Maske, er braucht noch ein paar Tage. Die Nase ist mehrfach gebrochen.

Immer diese Erinnerungen. Deutschland gegen Südkorea 2002 war Ballack.

Ballack schießt das einzige Tor im Halbfinale, sieht aber Gelb und ist gegen Brasilien gesperrt. Eine Art Tragödie.

Deutschland gegen Südkorea 1994 war Effenberg. Stinkefinger. Ist morgen auf den Tag genau 24 Jahre her. Deutschland gewinnt 3:2, Klinsmann schießt zwei Tore. Alles hängt mit allem zusammen.

Stand: 25.06.2018, 15:30

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