WM-Tagebuch - erst Metro, dann Roman

Die Metro in Moskau

Das WM-Tagebuch

WM-Tagebuch - erst Metro, dann Roman

Von Marcus Bark

Durchzählen. Khedira noch da. Müller noch da. Boateng noch da. Özil noch da. Löw sowieso. Entscheidung nächste Woche.

Freitag, 29. Juni 2018

Spielfrei. Tag für Bilanzen. FIFA und OK beginnen. Alles super. Erstmals freies WLAN im Stadion. Wird super genutzt. Armbänder für Kinder, „damit sie nicht verloren gehen“, gibt es auch. Werden auch super genutzt. Deutsche kauften die zweitmeisten. Werden nicht mehr genutzt.

Dann die Schiedsrichter. „Wir machen einen unglaublich guten Job“, sagt Massimo Busacca, ehemaliger Schiedsrichter. Sein Boss Pierluigi Collina sitzt neben ihm und redet und redet und redet. Dann wird er gefragt und gefragt und gefragt. Geht viel um den VAR. Botschaft: Läuft super.

Dann Metro. Erstmals in Moskau. Tolles Flair, sehr schöne Stationen.

Aber auch sehr laut. „Ja, die ist vor dem Zweiten Weltkrieg gebaut und kann bei laufendem Betrieb nicht renoviert werden“, sagt Roman.

Roman spricht sehr gut Deutsch. Hat er während des Studiums gelernt. In Bayern hat er in einem Sägewerk nebenbei gejobbt. Danach bei großen deutschen Firmen, auch im Dax vertreten. Jetzt fährt er. Job verloren: "Wegen der Sanktionen."

Stand: 29.06.2018, 19:31

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