WM-Aus - FIFA schickt Schiedsrichter Brych nach Hause

Felix Brych bei der WM

Deutscher Schiedsrichter bei der WM

WM-Aus - FIFA schickt Schiedsrichter Brych nach Hause

Nach dem vorzeitigen Scheitern der deutschen Nationalmannschaft bei der Fußball-WM tritt auch der deutsche Schiedsrichter Felix Brych die vorzeitige Heimreise an. Er wurde nach den Achtelfinalpartien von der FIFA aussortiert.

Dies teilte der Fußball-Weltverband am Mittwoch (04.07.2018) mit. Die Hoffnung auf das große WM-Finale ist für Brych somit jäh beendet. Der deutsche Schiedsrichter wird nach nur einem mageren Vorrunden-Einsatz von der Fußball-WM in Russland nach Hause geschickt.

FIFA schickt Brych nach Hause

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Verweigerter Foulelfmeter als möglicher Grund?

In der Partie zwischen Serbien und der Schweiz hatte Brych den Serben einen Foulelfmeter verweigert. Für die FIFA war das offenbar eine Fehlentscheidung - danach wurde der 42-Jährige jedenfalls nicht mehr eingesetzt. Bei seiner ersten WM in Brasilien vor vier Jahren hatte Brych noch zwei Vorrundenspiele geleitet.

Als bislang letzte deutsche Referees hatten Walter Eschweiler und Adolf Prokop 1982 bei einer WM jeweils nur einen Auftritt gehabt. Für Bundesliga-Rekordschiedsrichter Wolfgang Stark ist die Entscheidung nicht nachvollziehbar. Dem ARD-Hörfunk sagte Stark exklusiv, das habe Brych nicht verdient.

Pitana, Kuipers, Ricci und Mazic im Viertelfinale im Einsatz

Das Viertelfinale zwischen Uruguay und Frankreich am Freitag (16 Uhr) wird von Nestor Pitana geleitet. Der Argentinier hat ebenso seinen vierten Einsatz wie der Niederländer Björn Kuipers, der am Samstag (16 Uhr) das Duell von England mit Schweden pfeift. Sandro Ricci aus Brasilien ist der Unparteiische des Viertelfinals von Gastgeber Russland gegen Kroatien am Samstag (20 Uhr). Der Serbe Milorad Mazic leitet die Partie des Rekord-Weltmeisters Brasilien gegen Belgien am Freitag (20 Uhr).

Dankert und Zwayer als Video-Assistenten noch dabei

Der Berliner Felix Zwayer und der Rostocker Bastian Dankert sind im Gegensatz zu Brych weiter als Video-Assistenten dabei.

sid/dpa | Stand: 04.07.2018, 19:55

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