Fußball-WM 2018 in Russland - Spielplan und Nachrichten

WM Kompakt

FIFA: Dopingtests bei WM negativ

Bei der WM in Russland hat es laut FIFA bislang keine Dopingfälle gegeben. Alle Proben im Kontrollsystem seien negativ gewesen, teilte der Weltverband am Donnerstag (12.07.2018) mit. Seit Januar 2018 seien 2.037 Kontrollen durchgeführt und 3.985 Proben gesammelt worden. Dabei sei ein von der Norm abweichendes Analyseergebnis festgestellt worden, der betroffene Spieler habe über eine medizinische Ausnahmegenehmigung für den nachgewiesen Wirkstoff verfügt. Um welchen Spieler es sich handelt, wurde nicht veröffentlicht. Die Nationale Anti-Doping-Agentur (NADA) hatte die Dopingkontrollen bei der WM kritisiert und auf "enorme Interessenskonflikte" hingewiesen, wenn Sportorganisationen selbst für die Dopingverfahren verantwortlich seien.

Polen holt Brzeczek als Nationaltrainer

Der polnische Fußballverband PZPN hat nach dem enttäuschenden Vorrunden-Aus bei der WM in Russland einen neuen Nationaltrainer gefunden. Wie der Verband mitteilte, wird Jerzy Brzeczek (47) Nachfolger des entlassenen Adam Nawalka. Über Vertragsdetails machte der PZPN keine Angaben. Brzeczek war zuletzt als Trainer des polnischen Erstligisten Wisla Plock aktiv gewesen, den er auf den fünften Platz in der Meisterschaft führte.

FIFA gibt England und Uruguay was auf die Socken

Wegen Verstoßes gegen die WM-Marketingregeln hat die FIFA die Verbände von England und Uruguay zu happigen Geldstrafen verurteilt. Der englische Verband muss 70.000 Schweizer Franken zahlen, weil seine Spieler vor dem Viertelfinale gegen Schweden lange Socken mit einem nicht genehmigten Logo getragen hatten. Uruguay erhielt eine Strafe von 50.000 Schweizer Franken wegen des gleichen Vergehens, dabei war aber nur ein Spieler beteiligt. Zudem kam das Team vor dem Viertelfinale gegen Frankreich zu spät am Stadion an. Damit erhöht sich die Gesamtsumme der WM-Disziplinarstrafen nach Berechnungen der Deutschen Presse-Agentur auf 687.000 Franken.

Peru ehrt Guerrero und Gareca mit Statuen

Trotz des vorzeitigen Ausscheidens bei der Fußball-WM in Russland werden der peruanische Nationaltrainer Ricardo Gareca und Perus Stürmer Paolo Guerrero in der Hauptstadt Lima mit lebensgroßen Statuen geehrt. "Das ist eine Anerkennung für die Arbeit der Nationalmannschaft unter dem Kommando von Ricardo Gareca und Paolo Guerrero, sich erstmals nach 36 Jahren für eine WM qualifiziert zu haben", sagte die Sprecherin der Kommunalverwaltung, Vivian Navarro. Aufgestellt werden die Statuen im Argentinischen Park der peruanischen Hauptstadt Lima.

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