Nach Corona-Fällen im Vorfeld: Adler Mannheim gehen gegen Frölunda HC unter

Mannheims Lean Bergmann (li.) und Frölundas Karl Henriksson kämpfen um den Puck

Eishockey | Champions League

Nach Corona-Fällen im Vorfeld: Adler Mannheim gehen gegen Frölunda HC unter

Der Titelverteidiger in der Champions Hockey League war für die personell arg gebeutelten Adler Mannheim eine Nummer zu groß: Die Kurpfälzer unterlagen im Achtelfinal-Hinspiel in eigener Halle dem schwedischen Topklub Frölunda HC mit 1:10 (1:2, 0:3, 0:5).

Der stark ersatzgeschwächte DEL-Klub steht damit bereits vor dem Achtelfinal-Rückspiel am 23. November in Göteborg vor dem Aus.

Nach der frühen Führung keine Chance mehr

Borna Rendulic brachte die Gastgeber vor 2968 Zuschauern in der 7. Minute in Führung. Der frühere NHL-Profi Joel Lundqvist (9.) und Patrik Carlsson (11.) konnten für die Schweden schnell die Partie drehen. Ryan Lasch (27.), Nicklas Lasu (28.) und Elmer Söderblom (34.) machten im Mittel-Drittel schnell alles klar. Im Schlussabschnitt hatten die Gäste leichtes Spiel gegen die Mannheimer und sorgten für einen zweistelligen Auswärtssieg.

Insgesamt neun Corona-Fälle bei den Adlern

Die Adler waren mit einem Rumpfteam in das Spiel gegangen. Am Samstag vor einer Woche (06.11.) war zunächst Nationalspieler Matthias Plachta nach einem positiven Corona-Test von der Mannschaft isoliert und in Quarantäne geschickt worden. Zu diesem ersten Fall kamen eine Woche später acht weitere Corona-Fälle im Team der Adler hinzu. Neben Cheftrainer Pavel Gross waren die Spieler Sinan Akdag, Mark Katic, Jason Bast, Andrew Desjardins, Nico Krämmer, Jordan Szwarz und David Wolf positiv getestet und in Quarantäne geschickt worden. Anstelle von Gross betreute Mike Pellegrimms die Mannheimer gegen Frölunda HC.

SWR | Stand: 16.11.2021, 21:57

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