DEL: München stürmt an die Tabellenspitze

Muenchner Torjubel nach dem 3:1

Eishockey

DEL: München stürmt an die Tabellenspitze

Im Spitzenspiel des sechsten Spieltags hat Red Bull München die Düsseldorfer EG geschlagen. Die Grizzlys Wolfsburg verloren trotz eines Sieges in Berlin Platz eins.

Titelanwärter Red Bull München hat mit einem 5:3-Sieg gegen die Düsseldorfer EG die Tabellenführung in der DEL übernommen. Der bisherige Spitzenreiter Grizzlys Wolfsburg gewann zwar bei den Eisbären Berlin, jedoch erst nach Verlängerung. Die Kölner Haie enttäuschten.

München siegt gegen die DEG nach starken Start

Schon in der sechsten Minute sorgte Trevor Parkes für das erste Highlight im Spitzenspiel der DEL. Mit seinem ersten Saisontreffer brachte er Red Bull München gegen die Düsseldorfer EG in Führung. Noch im ersten Drittel erhöhte Zach Redmond (2:0) auf 2:0 für den bayrischen Spitzenklub.

Nach der ersten Pause kam die DEG besser auf - und das machte sich auch schnell auf der Anzeigetafel bemerkbar. Kyle Cumiskey erzielte in der 23. Minute den Anschlusstreffer der Düsseldorfer. Ben Street beendete mit seinem Treffer zum 3:1 jedoch den Sturmdrang der Gäste (32.), nur 95 Sekunden später erzielte Zach Redmond sogar das 4:1 für die Münchner.

Kurz vor der letzten Drittelpause brachte Jerry D'Amigo die DEG nochmal auf 2:4 heran (38.). Doch Yannic Seidenberg sorgte in der 48. Minute mit dem fünften Treffer der Gastgeber für die Vorentscheidung. Victor Svensson verkürzte wenige Sekunden später zwar wieder, die Münchner ließen sich den 5:3-Sieg aber nicht mehr nehmen.

Wolfsburg gelingt Revanche an Berlin

In der Neuauflage der Finalpaarung der vergangenen Saison erwischte der Tabellenführer und Vizemeister Grizzlys Wolfsburg den besseren Start gegen Meister Eisbären Berlin. Dank eines Doppelschlags von Thomas Reichel (6.) und Anthony Rech (9.) lagen die Grizzlys schnell mit 2:0 in Führung. Leo Pföderl (12.) brachte die Hauptstädter mit seinem Treffer aber wieder heran.

Lange sah es so aus, als würden sich die Wolfsburger für ihre Finalniederlage rächen können, doch Yannick Veilleux glich in der 54. Minute aus und sorgte für die Overtime. Dort erzielte in der vierten MInute Trevor Mingoia dann aber doch den Wolfsburger Siegtreffer.

Bietigheim dreht Partie in Köln

Die Kölner Haie legten gegen die Bietigheim Steelers einen Traumstart hin. Bereits nach 57 Sekunden erzielte Sebastian Uvira das 1:0 für den KEC. Zehn Minuten später erhöhte Landon Ferraro. Alexander Preibisch brachte die Gäste mit seinem Tor wenige Sekunden vor der ersten Drittelpause wieder heran (20.).

Im zweiten Drittel erzielte Daniel Weiß in der 33. Minute erst den Ausgleich für Bietigheim, Norman Hauer drehte die Partie dann wenig später komplett mit seinem Treffer zum 3:2 für die Gäste (36.). Maximlian Kammerer (46.) brachte die Kölner jedoch wieder zurück ins Spiel und ermöglichte seinem Team die Verlängerung.

Dort gab es keine Tore und im folgenden Penaltyschießen behielten die Gäste die Oberhand. Nach zwei verwandelten Versuchen gewann Bietigheim damit beim KEC und nimmt zwei Punkte mit nach Hause, Köln blieb immerhin ein Zähler.

Torreiche Spiele in Augsburg und Schwenningen

Ebenfalls siegreich waren am Freitagabend die Augsburg Panther gegen die Straubing Tigers. Beim 6:4-Erfolg trafen Chad Nehring (8./59.), Brad McClure (13.) David Stieler (35.) T. J. Trevelyan (43.) und Vinny Saponari (49.) für die Hausherren, Ryan St. Denis (19./37.), Joshua Samanski (27.) und Mike Connolly (35.) für Straubing.

Die Schwenninger Wild Wings gewannen dank der Treffer von Max Görtz (30./36.), Boaz Bassen (31.), Ken André Olimb (37.), Travis Turnbull (47./60.), Alexander Karachun (47.) und Daniel Pfaffengut (48.) deutlich mit 8:3 gegen die Nürnberg Ice Tigers. Die Tore der Gäste erzielten Blake Parlett (10.), Ryan Stoa (38.) und Dennis Lobach (50.).

Zudem schoss Lean Bergmann (27.) die Adler Mannheim zu einem 1:0-Sieg gegen die Fischtown Pinguins aus Bremerhaven.

Erster Sieg für Krefeld

Bereits am Donnerstagabend hatten die Krefeld Pinguine ihren ersten Saisonsieg gefeiert. Die Rheinländer gewannen mit Interimstrainer Igor Sacharkin an der Bande nach zuvor vier Niederlagen gegen die Iserlohn Roosters mit 4:3 (2:0, 0:2, 2:1) durch den Siegtreffer von Patrick Hersley 48 Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit.

Jeremy Bracco sorgte schon nach 26 Sekunden für die Führung, die Leon Niederberger (20.) noch vor ersten Drittelsirene ausbaute. Nachdem Iserlohn durch Joseph Whitney (25.) und Kristopher Foucault (34.) zum zwischenzeitlichen Ausgleich gekommen war, traf Jesper Jensen (45.) im Schlussabschnitt zur abermaligen Führung der Hausherren. Nach dem erneuten Ausgleich von Eugen Alanov (54.) entschied Hersley dann in der Schlussminute die Parti.

sho | Stand: 24.09.2021, 22:05

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