DEL - Adler setzen sich erst im Shootout gegen Köln durch

Kölns Michael Zalewski (l) im Duell mit Mannheims Denis Reul

Eishockey, DEL

DEL - Adler setzen sich erst im Shootout gegen Köln durch

Topfavorit Adler Mannheim hat den Kölner Haien wichtige Punkte im Kampf um einen Playoff-Platz in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) verwehrt. Die Mannheimer machten am Donnerstagabend (08.04.2021) auswärts zweimal einen Rückstand wett und setzten sich gegen die Haie mit 3:2 (1:2, 0:0, 1:0, 0:0) nach Penaltyschießen durch.

Nicolas Krämmer und Stefan Loibl waren für die Mannheimer im Shootout erfolgreich. Dem langjährigen Nationaltorwart Dennis Endras glückte damit nach Liga-Angaben der 300. Sieg in der DEL. Die Haie nahmen immerhin einen Punkt mit. Die Kölner liegen zehn Tage vor Abschluss der Hauptrunde allerdings lediglich auf Platz sechs der Nordgruppe, nur die besten vier Klubs ziehen in die Playoffs ein. Rivale Iserlohn Roosters gewann nach Verlängerung mit 3:2 (1:2, 0:0, 1:0, 1:0) gegen die Nürnberg Ice Tigers, die weiter abgeschlagen am Tabellenende der Südgruppe bleiben.

München schafft siebten Sieg in Serie

Der EHC München, wie Mannheim ebenfalls schon sicher in den Playoffs, setzte seine Erfolgsserie fort. Der Titelkandidat bezwang die Grizzlys Wolfsburg mit 4:3 (0:0, 1:2, 3:1) und feierte den siebten Sieg in Folge.

Im Kampf um die Playoff-Plätze im Süden feierten die Augsburger Panther einen wichtigen Sieg. Die Mannschaft von Trainer Tray Tuomie setzte sich gegen die Fischtown Pinguins Bremerhaven, die als Zweiter im Norden so gut wie sicher für die Playoffs qualifiziert sind, mit 5:2 (3:1, 1:0, 1:1) durch.

Eisbären nach Niederlagen wieder siegreich

Die Eisbären Berlin hatten am Mittwochabend nach den beiden deutlichen Niederlagen gegen den EHC Red Bull München wieder einen Erfolg in der DEL gefeiert. Der Tabellenführer der Nordgruppe besiegte die Schwenninger Wild Wings mit 6:2 (2:2, 2:0, 2:0).

Berlins Jonas Mueller r wird verfolgt von Alexander Weiss von Schwenninger Wild Wings

Marcel Noebels, Lukas Reichel, Parker Tuomie, Jonas Müller, Zach Boychuk und Matt White sorgten mit ihren Treffern für den verdienten Heimsieg. In der Arena am Ostbahnhof gelang den Gastgebern ein Blitzstart. Nationalspieler Noebels traf zur frühen Führung und bereitete wenig später das Tor von Reichel mustergültig vor.

Doch weil sich die Eisbären danach einige Nachlässigkeiten in der Defensive leisteten, konnten die Schwenninger noch vor der ersten Pause durch Treffer von Tylor Spink und Daniel Pfaffengut ausgleichen.

Eisbären in der Nordgruppe weiter Spitzenreiter

Auch zu Beginn des zweiten Drittels zeigten sich die Berliner treffsicher. Tuomie und Müller sorgten erneut für einen Zwei-Tore-Vorsprung. Goalie Tobias Ancicka verhinderte mit einigen guten Paraden, dass die Gäste noch einmal herankommen konnten, ehe Boychuk und White mit ihren Treffern im Schlussabschnitt für einen letztlich klaren Erfolg sorgten. Die Eisbären behaupteten damit Platz eins in der Nord-Gruppe vor den Fischtown Pinguins Bremerhaven.

DEG wahrt Playoff-Chance mit Sieg gegen Ingolstadt

Die Düsseldorfer EG wahrte ihre Chance auf die Playoffs mit einem 5:4 (0:0, 2:4, 3:0)-Erfolg gegen den Süd-Dritten ERC Ingolstadt. Der achtmalige Meister vom Rhein ließ sich von einem 2:4-Rückstand nach einem wilden zweiten Drittel nicht beirren und schlug im letzten Abschnitt durch Jerome Flaake, Matthew Carey und Mathias From zurück.

Auch die Straubing Tigers liegen weiter auf Playoff-Kurs. Die Straubinger gewannen ihre Partie gegen Krefeld mit 3:1 und festigten den vierten Platz in der Süd-Gruppe.

Statistik

Eishockey · DEL 37. Spieltag 2020/2021

Mittwoch, 07.04.2021 | 18.30 Uhr

Wappen Eisbären Berlin

Eisbären Berlin

Ancicka – J. Müller, Ramage, Hördler, Wissmann, Despres, McKiernan, Mik – White, Boychuk, Foucault, Noebels, Reichel, Pföderl, Fiore, M. Olver, Tuomie, Kinder, Dietz

6
Wappen Schwenninger Wild Wings

Schwenninger Wild Wings

Cerveny, Benzing – Brückner, C. Fischer, Bassen, Yeo, Robak, Huß, Kristensen – Spink, Spink, Turnbull, Bourke, Thuresson, Pfaffengut, Hadraschek, Möchel, A. Weiß, D. Weiß, Cerny, Schiemenz

2

Fakten und Zahlen zum Spiel

Eisbären Berlin Schwenninger Wild Wings
Überzahl 1 Überzahlsituation, 0 Tore 5 Überzahlsituationen, 0 Tore
Strafminuten 12 Min. 4 Min.

Strafen:

  • Ramage - 2 Min. - Stockschlag
  • Ramage - 2 Min. - Haken
  • Robak - 2 Min. - Hoher Stock
  • Despres - 2 Min. - Haken
  • Reichel - 2 Min. - Stockschlag
  • Hördler - 2 Min. - Unsportlichkeit
  • A. Weiß - 2 Min. - Unsportlichkeit
  • McKiernan - 2 Min. - Hoher Stock

Tore:

  • 1:0 (4:12) Noebels (Reichel, Pföderl)
  • 2:0 (6:31) Reichel (Noebels, Pföderl)
  • 2:1 (9:56) Spink (Spink, Brückner)
  • 2:2 (14:21) Pfaffengut (Hadraschek)
  • 3:2 (25:17) Tuomie (Foucault, Mik)
  • 4:2 (25:58) J. Müller (Boychuk, White)
  • 5:2 (48:31) Boychuk (Fiore, White)
  • 6:2 (56:35) White (Mik, Wissmann) ENG

Schiedsrichter:

  • Aleksander Polaczek, Marian Rohatsch,

Stand der Statistik: Mittwoch, 07.04.2021, 21:05 Uhr

red/sid/dpa | Stand: 08.04.2021, 23:11

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