Eishockey | DEL

DEL - Adler Mannheim verpassen Tabellenspitze

Die Adler Mannheim haben eine deftige Niederlage gegen die Grizzlys Wolfsburg kassiert. Die Eisbären Berlin siegen souverän, Düsseldorf unterliegt Augsburg.

Die Adler Mannheim haben am Sonntagnachmittag (05.12.2021) die Rückkehr an die Spitze der Deutschen Eishockey Liga beim Geisterspiel verpasst. Nach zuvor zwei Siegen in Serie gegen Spitzenreiter EHC Red Bull München bezog die Mannschaft von Trainer Pavel Gross eine heftige Niederlage und verlor gegen die Grizzlys Wolfsburg mit 3:7 (1:5, 1:1, 1:1).

Schon nach 13 Minuten stand es 0:4. Mit 49 Punkten bleibt Mannheim Zweiter. Zwar haben die Münchner nur 45 Zähler, aber auch drei Spiele weniger bestritten und daher den besten Punktequotienten in der DEL.

Köln unterliegt Iserlohn

Die zuletzt so starken Kölner Haie unterlagen bei den Iserlohn Roosters nach einem schwachen Mitteldrittel mit 3:7 (1:0, 0:5, 2:2). Eric Cornel traf dreifach (26./27./30.), die Roosters waren binnen fünf Minuten viermal erfolgreich. Auch Sena Acolatse (30.) gelang beim entscheidenden Zwischenspurt ein Torerfolg. Die Haie, Tabellenfünfter, hatten zuletzt sechs Siege in Serie geholt.

Nürnberg schlägt die Fishtown Pinguins

In einem weiteren Geisterspiel haben die Nürnberg Ice Tigers mit 4:3 (0:1, 1:2, 3:0) gegen die Fischtown Pinguins aus Bremerhaven gewonnen. Damit beendete das Team um DEL-Rekordscorer Patrick Reimer eine Serie von drei Heimniederlagen nacheinander. Das Siegtor erzielte Julius Karrer acht Sekunden vor dem Ende, nachdem Nürnberg nach dem zweiten Drittel bereits mit 1:3 zurückgelegen hatte.

Schlusslicht Bietigheim Steelers verlor gegen die Krefeld Pinguine. Die Gäste setzten sich mit 4:1 (0:1, 1:0, 3:0) durch und holten den vierten Auswärtssieg in Serie.

Eisbären besiegen Schwenningen

Die Eisbären Berlin gewannen deutlich gegen die Schwenninger Wild Wings. Der Meister aus der Hauptstadt entschied die Partie souverän mit 4:0 (2:0, 2:0, 0:0) für sich. In einer weiteren Partie verlor die Düsseldorfer EG vor 5.000 Zuschauern mit 3:4 (0:2, 2:0, 1:2) gegen die Augsburger Panther.

Die Partie Straubing Tigers gegen München war wegen mehrerer Corona-Fälle bei den Gastgebern auf den 16. März verlegt worden.