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Mehr Sport kompakt

Eliud Kipchoge gewinnt Marathon in London

Eliud Kipchoge hat beim London-Marathon den angestrebten Weltrekord um eineinhalb Minuten verpasst. Der Kenianer siegte am Sonntag bei der 38. Auflage des 42,195-Kilometer-Klassikers in inoffiziellen 2:04:27 Stunden und blieb über der alten Bestmarke seines Landsmanns Dennis Kimetto (2:02:57) von Berlin 2014. Damit setzte sich Kipchoge zum dritten Mal nach 2015 und 2016 an der Themse durch. Der Äthiopier Tola Kitata kam in 2:05:05 Stunden auf den zweiten Platz. Dritter wurde der britische Lauf-Held Mo Farah in 2:06:32 Stunden. Bei den Frauen siegte die Kenianerin Vivian Cheruiyot in 2:18:31 Studnen.

Snooker-WM: Titelverteidiger scheitert in Runde eins

Snooker-Weltmeister Mark Selby muss seinen Traum vom Titel-Hattrick begraben. Der 34-jährige Engländer verlor sein Auftaktspiel im Crucible Theatre in Sheffield gegen Landsmann Joe Perry deutlich mit 4:10. 2017 hatte der Weltranglistenerste Selby seinen Titel im Finale gegen den schottischen Altmeister John Higgins (18:15) erfolgreich verteidigt. Der fünfmalige Snooker-Weltmeister Ronnie O'Sullivan hat dank einer fulminanten Aufholjagd sein Erstrunden-Aus verhindert. Der Weltranglistenzweite gewann gegen den Schotten Stephen Maguire 10:7.

Rudern: Naske und Thiele werden Einer-Meister

Tim Ole Naske bleibt deutscher Skiff-Meister. Bei den Deutschen Kleinbootmeisterschaften in Essen siegte der WM-Sechste deutlich vor Stephan Krüger und Oliver Zeidler. Damit hat der 21-Jährige beste Aussichten, auch international der deutsche Einer-Fahrer zu bleiben. Den Titel im Frauen-Einer holte sich Annekatrin Thiele. Im Männer-Zweier verteidigten die Achter-Weltmeister Richard Schmidt/Malte Jakschik ihren Titel vor Torben Johannesen/Johannes Weißenfeld. Dieses Quartett hat damit beste Chancen auf die Achter-Nominierung.

Fußball kompakt

Ermittlungen gegen Inter und Milan

Die Mailänder Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen gegen den Präsidenten von Inter Mailand, Erick Thohir, und gegen den früheren Geschäftsführer des AC Mailand, Adriano Galliani, wegen Bilanzfälschung aufgenommen. Dabei geht es um Spielertransfers der italienischen Fußball-Erstligisten aus den Jahren 2013 und 2017. Deren Beträge sollen künstlich aufgeblasen worden seien, um die Bilanzen zu schönen, lautet der Verdacht der Ermittler.

FAS: Weniger Bundesliga-Zuschauer als angegeben

Die Spiele der Fußball-Bundesliga werden seit Jahren von weniger Zuschauern besucht, als von den Vereinen offiziell angegeben. Das berichtet die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung unter Berufung auf Zahlen der Wirtschaftsuniversität Düsseldorf. Danach hat der Junior-Professor Dominik Schreyer errechnet, dass die sogenannte No-Show-Rate in den vergangenen Jahren stetig gestiegen ist. Dieser Wert bemisst den Anteil jener Fans, die trotz des Besitzes einer Dauer­, Tages- oder Freikarte nicht zu einem Spiel ins Stadion gegangen sind. Nach Angaben des Wissenschaftlers lag die No-Show-Rate in der Saison 2014/15 bei 9,24 Prozent, in der Saison 2015/16 bei 9,96 Prozent und in der vergangenen Spielzeit bei 10,53 Prozent.

Leverkusens Tah fällt mit Muskelfaserriss aus

Jonathan Tah von Bayer Leverkusen.

Bayer Leverkusen muss vorerst auf Innenverteidiger Jonatan Tah verzichten. Der 22 Jahre alte Nationalspieler zog sich bei der 0:4-Niederlage am Samstag bei Borussia Dortmund einen Muskelfaserriss im rechten Hüftbeuger zu, teilte der Werksclub am Sonntag mit. Tah musste kurz vor der Halbzeit ausgewechselt werden. Ob er im Laufe der ausklingenden Saison noch einmal eingesetzt werden kann, könne laut Bayer noch nicht abschließend beurteilt werden.

Torhüter Julio Cesar beendet Karriere

Mit einem 2:0 im Erstligaspiel gegen America FC hat Brasiliens langjähriger Fußball-Nationaltorhüter Julio Cesar am Samstag im Trikot seines Heimatklubs CR Flamengo seine Profikarriere beendet. Nach 13 Spielzeiten im Ausland war der 38-Jährige im Januar nach Rio de Janeiro zurückgekehrt und hatte bei seinem Jugendklub einen letzten Vertrag bis Ende April unterzeichnet. Julio Cesar, der schon beim Copa-America-Triumph 2004 zwischen den Pfosten stand, war von August 2007 bis zur WM 2014 die Nummer eins der Selecao.

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