Formcheck - die deutschen Frauen vor der WM

Formcheck - die deutschen Frauen vor der WM

Laura Dahlmeier, Denise Herrmann, Franziska Preuß, Franziska Hildebrand, Vanessa Hinz und Karolin Horchler gehen in Östersund für den Deutschen Skiverband in die Spur. Die deutschen Frauen unter der Lupe - unser Teamcheck.

Laura Dahlmeier

Laura Dahlmeier - Die heißeste Medaillenkandidatin im deutschen Team. Läuferisch top, am Schießstand zuverlässig - dennoch fehlt Dahlmeier noch die Frische des vergangenen Jahres. Nachdem sie die ersten Weltcups absagen musste, stieg die 25-Jährige in Nove Mesto ein und überraschte mit einem zweiten Platz im Sprint. Danach verliefen die Wettkämpfe eher durchwachsen. Das Topergebnis erreichte sie in Antholz mit Rang eins im Massenstart. Bei der vergangenen WM war sie mit fünf Mal Gold und einmal Silber die erfolgreichste Starterin.

Laura Dahlmeier - Die heißeste Medaillenkandidatin im deutschen Team. Läuferisch top, am Schießstand zuverlässig - dennoch fehlt Dahlmeier noch die Frische des vergangenen Jahres. Nachdem sie die ersten Weltcups absagen musste, stieg die 25-Jährige in Nove Mesto ein und überraschte mit einem zweiten Platz im Sprint. Danach verliefen die Wettkämpfe eher durchwachsen. Das Topergebnis erreichte sie in Antholz mit Rang eins im Massenstart. Bei der vergangenen WM war sie mit fünf Mal Gold und einmal Silber die erfolgreichste Starterin.

Denise Herrmann - An Östersund hat sie herrliche Erinnerungen. Auf den Strecken in Schweden feierte die Ex-Langläuferin 2017 ihre ersten beiden Weltcupsiege. Nach dem Sprint gewann die Sächsin auch das Verfolgungsrennen. Nach einer langen Durststrecke glückte Herrmann ausgerechnet bei der WM-Generalprobe in Soldier Hollow in der Verfolgung der dritte Einzelsieg im Weltcup. Bekommt Herrmann in Östersund das Schießen in den Griff, ist mit ihr zu rechnen. In der Loipe ist auf die 30-Jährige stets Verlass.

Franziska Hildebrand - Die 31-Jährige präsentierte sich zuletzt mit ansteigender Form. Im letzten Weltcup-Sprint vor der WM blieb sie in Soldier Hollow fehlerfrei und erreichte Rang drei. "Ich freue mich, dass es so gut funktioniert hat", sagte sie - der Mutmacher für Östersund? Normalerweise ist sie neben Dahlmeier die "Mrs. Zuverlässig" der deutschen Biathletinnen. Wenn sie sich am Schießstand voll fokussiert "und nicht von anderen Dingen ablenken" lässt, dürften Top-Ten-Plätze, vielleicht sogar eine Medaille drin sein.

Vanessa Hinz - Eine Medaille könnte auch die Zielsetzung für Hinz sein. Sie zeigte in diesem Winter jedoch schwankende Leistungen. In den vergangenen Wochen landete sie bei ihren Einzel-Auftritten zumeist irgendwo in den Top 40. Ihre Stärke dürfte in den Staffel-Rennen liegen. In Canmore bewies Hinz jedoch auch, dass mit ihr als Solistin zu rechnen ist, als sie mit Platz sechs überraschte.

Franziska Preuß - Die 24-Jährige eröffnete die Weltcup-Saison mit vier Top-Ten Platzierungen in Hochfilzen, Pokljuka, Nove Mesto und Oberhof. Ganz starke Form und gute Nerven bewies Preuß in Ruhpolding, als sie beim Massenstart alle Scheiben abräumte und ganz oben aufs Treppchen kletterte. Noch so ein Sahnetag und sie dürfte ganz vorn mitmischen.

Karolin Horchler - Die jüngere der Horchler-Schwestern hat in diesem Winter das volle Weltcup-Programm mitgemacht, zumeist ordnete sich die 29-Jährige zwischen den Rängen 20 und 50 ein. Das beste Weltcup-Ergebnis gelang der Athletin aus Clausthal-Zellerfeld beim Massenstart in Antholz (Siegerin Laura Dahlmeier), als sie viermal fehlerfrei schoss und Achte wurde. Gerade das Schießen ist auch die Stärke von Horchler, läuferisch kann sie nicht ganz mit den Besten mithalten. Ein Top-Ten-Platz im Einzel ist ihr bei der WM zuzutrauen.

Stand: 04.03.2019, 09:47 Uhr

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