Lobeshymen auf Östersund und das deutsche Team

Biathlon-WM, Siegerehrung nach dem Verfolgungsrennen

Bilanz der Biathlon-WM

Lobeshymen auf Östersund und das deutsche Team

Die 50. Biathlon-WM im schwedischen Östersund ist vorbei - Zeit für ein Fazit. Das übernahm wie immer die Spitze des Deutschen Skiverbandes. Die Worte waren allseits herzerwärmend.

"Es war für uns eine sehr gute WM. Wir können mit den Ergebnissen und der Entwicklung im Biathlon sehr zufrieden sein", sagte Franz Steinle, Präsident des Deutschen Skiverbandes am Sonntag (17.03.2019). Natürlich gebe es "Optimierungsbedarf, aber das gehen wir selbstverständlich an". Auch Karin Orgeldinger, Sportdirektorin Nordisch/Biathlon, sprach von "sehr guten Weltmeisterschaften". Es habe sich aus DSV-Sicht nach Olympia 2018 "bewährt, dass wir nicht in einen Höhenflug ausgebrochen sind".

"Noch nicht da, wo wir hinwollen"

Der Verband habe "sachlich und fachlich gute Entscheidungen getroffen, aber wir sind noch nicht da, wo wir hinwollen. Wir müssen die Basis weiter verbreitern". Dennoch sei man nicht nur im Bereich Biathlon "konkurrenzfähig". Der DSV habe sich im Technologiebereich sogar einen "Wettbewerbsvorteil" erarbeitet, sagte Orgeldinger und erklärte: "Dies ist ein großer Schritt."

Sieben Medaillen für DSV-Team

Die deutschen Skijäger gewannen in Östersund sieben Medaillen. Denise Herrmann hatte im Verfolger, Arnd Peiffer im Einzel Gold gewonnen. Die Mixed-Staffel und die Männer-Staffel liefen zu Silber, Laura Dahlmeier sicherte sich in Sprint und in der Verfolgung Bronze. Herrmann krönte ihre starke WM am Abschlusstag mit Bronze im Massenstart. Bundestrainer Mark Kirchner bilanzierte im ZDF: "Mit der Bilanz können wir zufrieden sein. Wir haben nicht nur Medaillen, auch gute Anschlussplatzierungen geholt. Bei dieser Konkurrenz. Darüber freuen wir uns."

Biathlon-WM | Medaillenspiegel

TeamGSB
1.Norwegen531
2.Deutschland223
3.Italien221
4.Schweden111
5.Ukraine101

red/sid | Stand: 17.03.2019, 17:17

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