BBL-Pokal: Auftaktsieg für Vize-Meister Ludwigsburg, Alba-Spiel abgesetzt

Bamberger Chase Fieler (l.) im Duell mit Ulmer Dylan Ostekowski

Erfolg gegen Ulm

BBL-Pokal: Auftaktsieg für Vize-Meister Ludwigsburg, Alba-Spiel abgesetzt

Brose Bamberg, Rasta Vechta sowie die Telekom Baskets Bonn sind mit klaren Siegen in den deutschen Basketball-Pokal gestartet. Alba Berlin musste wegen eines Coronafalls passen.

Titelverteidiger Alba Berlin konnte sein Pokalspiel am Sonntag (18.10.2020) wegen eines Coronafalls in der Mannschaft nicht bestreiten. Wie die BBL mitteilte, sei ein Spieler am Samstag positiv getestet worden, weshalb die für 18.00 Uhr am Sonntag in Bonn angesetzte Partie gegen die Basketball Löwen Braunschweig abgesetzt wurde. Alba hatte noch am Freitag in der Euroleague bei ZSKA Moskau überraschend gewonnen.

Vizemeister MHP Riesen Ludwigsburg kam mit dem 78:67 (41:42) gegen s.Oliver Würzburg gut aus den Startlöchern. Die BG Göttingen schlug die Fraport Skyliners Frankfurt 79:64 (44:31).

Bamberg - Ulm mit einigen Zuschauern

In Weißenfels setzte sich Bamberg vor 150 Fans im Duell der Halbfinalisten der Vorsaison gegen ratiopharm Ulm am Samstag mit 74:65 (35:29) durch. Im zweiten Spiel in Sachsen-Anhalt siegte der heimische Syntainics MBC 99:94 (52:44) gegen die Merlins Crailsheim.

Gastgeber Vechta bezwang die Gießen 46ers in seinem ersten Gruppenspiel 99:85 (56:41), und Bonn setzte sich ebenfalls in eigener Halle mit 90:76 (44:36) gegen die EWE Baskets Oldenburg durch. Beide Spiele mussten wegen der hohen Corona-Infektionszahlen allerdings ohne Zuschauer ausgetragen werden.

Bamberg steigert sich

Die bereits im Europacup aktiven Ulmer erwischten den besseren Start, doch Bamberg kämpfte sich im zweiten Viertel zurück und in Führung. Die Franken blieben bestimmend, bauten den Vorsprung kontinuierlich auf maximal 13 Punkte aus. Ulm kam dank einer guten Dreier-Quote noch einmal ran, aber nicht mehr an Bamberg vorbei.

Bonn überrascht gegen Oldenburg

Die Telekom Baskets Bonn sorgten mit einem Sieg über 2019/20er-Finalist EWE Baskets Oldenburg für eine Überraschung. Die Bonner gewannen in der Vorrunden-Gruppe A in eigener Halle 90:76 (44:36) und setzten damit ein frühes Ausrufezeichen. Keine Mühe hatte in der Gruppe B Rasta Vechta beim 99:85 (56:41) gegen die Gießen 46ers.

In Bonn glänzte Neuzugang Leon Kratzer mit 21 Punkten für die Telekom Baskets, die jedes Viertel für sich entschieden. Oldenburg nutzte auch der starke Auftritt von Center-Hüne Rasid Mahalbasic (20 Punkte) nichts.

Die Spieltage zwei und drei werden dann am 24. und 25. Oktober ausgetragen. Das Final-Turnier, für das sich nur die vier Gruppensieger qualifizieren, soll am 1. und 2. November in München ausgetragen werden.

sid/dpa/red | Stand: 18.10.2020, 18:05

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