Frankfurt und Hamburg sind Favoriten in der European Football League

ELF-Commissioner Patrick Esume

European League of Football startet

Frankfurt und Hamburg sind Favoriten in der European Football League

Vor dem Start der neuen europäischen Football-Liga ELF steigt bei Fans und Verantwortlichen langsam die Spannung. Commissioner Patrick Esume lobt die Qualität der Liga – und hat auch schon Favoriten.

Die European Football League (ELF) nimmt an diesem Wochenende den Betrieb auf. Am Samstag (18 Uhr) findet das Eröffnungsspiel im polnischen Breslau statt. Die Frankfurt Galaxy steigt am Sonntag (15 Uhr) im Top-Spiel bei den Hamburg Sea Devils ins Geschehen ein.

Noch nicht klar ist, vor wie vielen Zuschauern die Partie coronabedingt stattfinden kann. Man habe zwar Kapazität für 8.000, die Verhandlungen mit der Stadt würden aber wohl noch bis Ende der Woche andauern, sagte Liga-CEO Zeljko Karajica auf der Pressekonferenz zur Saisoneröffnung am Dienstag.

Einfach Bock auf Football

"Ich bin mir sicher, dass die Stimmung grandios wird. Egal, ob da jetzt 300, 3.000 oder 30.000 Zuschauer sein werden", ergänzte Commissioner Patrick Esume. Die Spieler, die Coaches und die Fans hätten lange darauf gewartet, endlich wieder Football genießen zu können. Das werde am Sonntag in Hamburg zu spüren sein, ist sich der Liga-Chef sicher.

Sportlich verspricht sich Esume viel vom Aufeinandertreffen der beiden einstigen NFL Europe Teams. Hamburg gilt mit Star-Verteidiger Kasim Edebali ohnehin als Schwergewicht der Liga. Aber auch die Frankfurter haben den Commissioner in der Vorbereitung ordentlich beeindruckt. "Mit der Galaxy muss man natürlich rechnen", weiß der 47-Jährige.

Frankfurts Tiefe im Kader überzeugt

Frankfurt sei traditionell ein guter Football-Standort, die Marke Galaxy stehe für Qualität. "Die habe ich im direkten Duell gegen Köln gesehen. Die Spielertiefe war sehr beeindruckend", lobte der Commissioner.

Welche Franchise insgesamt die Nase vorne hat, wollte Esume nicht einschätzen. "Wer ist Favorit? Keine Ahnung!" Die Liga sei ausgeglichen, jedes einzelne Team trete mit dem Ziel an, Meister zu werden.

Mehr Teams sollen kommen

In der privat organisierten Liga nehmen am Samstag acht Mannschaften aus Frankfurt, Hamburg, Berlin, Leipzig, Köln und Stuttgart sowie aus dem spanischen Barcelona und dem polnischen Breslau den Spielbetrieb auf. Die Liga soll im kommenden Jahr auf 12 bis 14 Teams anwachsen. In spätestens fünf Jahren sollen 24 Teams aus mindestens zehn europäischen Ländern in der ELF organisiert sein.

HR | Stand: 15.06.2021, 16:06

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