Cranz und Sailer unerreicht

Cranz und Sailer unerreicht

Die Deutsche Christl Cranz und der Österreicher Toni Sailer sind die erfolgreichsten WM-Teilnehmer aller Zeiten. Hier sind die Top 3 bei den Damen und Herren.

Anja Pärson

Platz 3: Anja Pärson (Schweden)

Ihr "Diver" nach gewonnen Rennen ist legendär. Allein bei Ski-Weltmeisterschaften hatte die Schwedin mit dem sonnigen Gemüt siebenmal Gelegenheit, ihn ihren Fans zu zeigen. Insgesamt sammelte die Pärson, die 2012 ihren Rücktritt vom aktiven Sport erklärt hat, 13 WM-Medaillen. Damit ist sie erfolgreicher als so große Skiläuferinnen wie Erika Hess (Schweiz),. Annemarie Moser-Pröll (Österreich), Janica Kostelic (Kroatien), Hanni Wenzel (Liechtenstein) oder auch Rosi Mittermaier.

Platz 3: Anja Pärson (Schweden)

Ihr "Diver" nach gewonnen Rennen ist legendär. Allein bei Ski-Weltmeisterschaften hatte die Schwedin mit dem sonnigen Gemüt siebenmal Gelegenheit, ihn ihren Fans zu zeigen. Insgesamt sammelte die Pärson, die 2012 ihren Rücktritt vom aktiven Sport erklärt hat, 13 WM-Medaillen. Damit ist sie erfolgreicher als so große Skiläuferinnen wie Erika Hess (Schweiz),. Annemarie Moser-Pröll (Österreich), Janica Kostelic (Kroatien), Hanni Wenzel (Liechtenstein) oder auch Rosi Mittermaier.

Platz 3: Kjetil Andre Aamodt (Norwegen)

Ein wenig stand Kjetil Andre Aamodt immer im Schatten seines Landsmannes Lasse Kjus. Doch über die Jahre gerechnet war der 1971 in Oslo geborene Aamodt der deutlich erfolgreichere Rennläufer: Insgesamt zwölf WM-Medaillen (fünfmal Gold, viermal Silber, dreimal Bronze) gewann der sympathische Norweger zwischen 1991 (Saalbach-Hinterglemm) und 2003 (St. Moritz). Und er war einer der letzten Allrounder im Skizirkus. Seine Medaillen verteilen sich auf alle fünf Disziplinen, Gold gewann er im Slalom, Riesenslalom und in der Kombination.

Platz 2: Marielle Goitschel (Frankreich)

Von 1962 bis 1968 gehörte die Französin Marielle Goitschel zur Weltspitze. Ihre erste von sieben WM-Goldmedaillen holte die Frau, die es als erste Französin zur Sportlerin des Jahres schaffte, mit nur 17 Jahren in Chamonix 1962 in der Kombination. Bei den Titelkämpfen in Innsbruck 1964, Portillo/Chile 1966 und Grenoble 1968 sollten weitere in allen vier Disziplinen folgen. Insgesamt kommt die heute 67-Jährige auf sieben Gold- und vier Silbermedaillen bei Weltmeisterschaften.

Platz 2: Jean-Claude Killy (Frankreich)

Jean-Claude Killy ist in Frankreich bis heute ein Held. Ende der 60er Jahre dominierte der in Val d'Isère großgewordene Killy den alpinen Skirennsport. Er gewann in dieser Zeit sechs Weltmeistertitel, darunter auch 1968 in Grenoble seine drei olympischen Goldmedaillen. 1992 gehörte er dem Organisationskomitee für die Winterspiele in Albertville an. Heute ist er Mitglied des Internationalen Olympischen Komitees (IOC). Das Skigebiet Val d'Isère/Tignes - "L'Espace Killy" - ist nach ihm benannt.

Platz 1: Christl Cranz (Deutschland)

Mit zwölf Gold- und drei Silbermedaillen hält Christl Cranz bei den Frauen den Rekord - einer, der wohl nie gebrochen werden wird. Die 1914 in Brüssel geborene Deutsche trug sich bei den Weltmeisterschaften in St. Moritz (1934), Mürren (1935), Chamonix (1937), Engelberg (1938) und Zakopane (1939) in den Disziplinen Abfahrt, Slalom und Kombination die Siegerlisten ein. Außerdem triumphierte sie 1936 bei den Olympischen Spielen in garmisch-Partenkirchen in der Kombination, als sie nach einem Sturz in der Abfahrt im Slalom 19 Sekunden auf die führende Laila Schou Nilsen gutmachte und noch Gold gewann.

Platz 1: Toni Sailer (Österreich)

Bei den Männern ist der Österreicher Toni Sailer der erfolgreichste WM-Teilnehmer aller Zeiten. Der 2009 verstorbene "Schwarze Blitz aus Kitz" gewann bei den Olympischen Spielen 1956 in Cortina d'Ampezzo, die zugleich als Weltmeisterschaften geführt wurden, alle vier Wettbewerbe, holte also Gold in der Abfahrt, im Riesenslalom, Slalom und in der Kombination. Zwei Jahre später in Bad Gastein kamen drei weitere Goldmedaillen (Abfahrt, Riesenslalom und Kombination) sowie eine Silbermedaille im Slalom dazu.

Stand: 23.01.2019, 12:54 Uhr

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