Verletzung im WM-Riesenslalom: Saison-Aus für Stefan Luitz

Zwangspause

Verletzung im WM-Riesenslalom: Saison-Aus für Stefan Luitz

Skirennfahrer Stefan Luitz erlebt den nächsten Tiefschlag: Der Allgäuer, der im WM-Riesenslalom im schwedischen Are gestürzt war, zog sich einen Innenbandeinriss im linken Knie zu. Für Luitz ist die Saison vorzeitig beendet.

Luitz hatte im WM-Riesenslalom bereits im ersten Durchgang eingefädelt, war gestürzt und wurde direkt von der Strecke ins Krankenhaus ins knapp 100 Kilometer entfernte Östersund gebracht. Dort wurde in einer Untersuchung die Verletzung festgestellt. Dies teilte der Deutsche Skiverband (DSV) am Freitagabend (15.02.2019) mit. Luitz muss etwa vier bis sechs Wochen pausieren, damit ist die Saison für ihn vorzeitig beendet.

In der aktuellen Weltcup- und WM-Saison musste der 26-Jährige schon einige Tiefpunkte verdauen. Sein vermeintlich erster Weltcupsieg in Beaver Creek - es war sein erstes Rennen nach Verletzungspause - war ihm wegen der Einnahme von Sauerstoff aberkannt worden. Im Januar hatte sich Luitz dann bei einem Sturz in Adelboden die Schulter ausgekugelt. Das WM-Rennen in Are war sein erstes seit dieser Verletzung.

Schon zwei Kreuzbandrisse im linken Knie

Die vergangene Saison hatte Luitz wegen eines Kreuzbandrisses im linken Knie einschließlich der Olympischen Winterspiele fast komplett verpasst. Glück im Unglück: Schon 2013 hatte sich Luitz einen Kreuzbandriss, damals ebenfalls im linken Knie, zugezogen. Von einer so schweren Verletzung blieb er diesmal verschont.

Thema in: B5 Sport, 15.02.2019, 19.55 Uhr

red | Stand: 15.02.2019, 18:47

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