Felix Neureuther - WM-Medaille im Slalom im Blick

Ski alpin | WM in Are

Felix Neureuther - WM-Medaille im Slalom im Blick

Der Slalom in Schladming hat Felix Neureuther mit Blick auf die WM in Are neuen Mut gemacht. Eine Medaille sei möglich, glaubt er. Allerdings nur im Slalom. Auf den WM-Riesenslalom will der 34-Jährige verzichten.

"Ich bin einfach nicht in der Verfassung", sagte Neureuther im Ersten. "Im Riesenslalom musst du körperlich hundertprozentig fit sein, sonst kann es auch gefährlich werden. Ich habe mir mein Kreuzband beim Riesenslalom gerissen", so der Partenkirchner weiter. In Are wolle er sich deshalb voll und ganz auf den Slalom (17. Februar) konzentrieren. "Da habe ich auch noch genug Arbeit."

Neureuther reist kommende Woche nach Schweden. Vorher möchte er, wenn es geht, gemeinsam mit Stefan Luitz in Garmisch-Partenkirchen trainieren. Dort wurden am Wochenende die Wettbewerbe in der Abfahrt und im Riesenslalom wegen zu viel Neuschnee und schlechter Sicht abgesagt.

Felix Neureuther mit seinem Trainer

Felix Neureuther mit seinem Trainer

Zuvor hatte Neureuther in einem Interview mit der Deutschen Presse Agentur gesagt, dass er sich durchaus Außenseiterchancen auf eine WM-Medaille ausrechne: "Wenn jemand an drei Weltmeisterschaften nacheinander eine Medaille gewinnt, kann man bei der vierten WM auch auf ihn zählen", sagte er Der Routinier hatte 2013 (Silber), 2015 (Bronze) und 2017 (Bronze) jeweils Edelmetall im Slalom geholt.

Karriere-Entscheidung nach der WM

Wann Neureuther die berühmten Latten endgültig an den Nagel hängt, darüber darf weiter spekuliert werden. Das Ski-Ass kündigte nur an: "Jetzt ist wichtig, dass es um Sport geht, dass ich mich auf die WM konzentriere. Danach werde ich Aussagen über meine Zukunft treffen." Die Familie wisse bereits Bescheid. Die würde gern sehen, dass Neureuther noch zehn weitere Jahre fahre. "Aber ich glaube, dass es wichtig ist, dass du den Zeitpunkt nicht verpasst. Ich finde es unheimlich schade, wenn Sportler es immer weiter mit aller Gewalt versuchen."

dpa/red | Stand: 03.02.2019, 10:49

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