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Aus dem Archiv von sportschau.de
08.02.2012 | 11:43 Uhr
Finale in Berlin
Das Finale der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 zwischen Italien und Frankreich hat erneut hunderttausende auf die Berliner Fanmeile gelockt. Nach dem 6:4-Sieg der Italiener über Frankreich verwandelten die Italien-Fans die Straße des 17. Juni in eine riesige Partymeile. Die Stimmung sei großartig, sagte der Sprecher.
Jubel beim Ausgleichstor der Italiener auf der Fanmeile
Zum Spiel im Berliner Olympiastadion waren unter anderem Bundespräsident Horst Köhler, Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sowie die Präsidenten der beiden im Finale stehenden Länder, Jacques Chirac und Giorgio Napolitano, gekommen. Selbst UN-Generalsekretär Kofi Annan ließ es sich nicht nehmen, das Endspiel zu besuchen. Zuvor hatten am Sonntagvormittag rund eine Million Menschen auf der Fanmeile die deutsche Nationalelf enthusiastisch gefeiert. Die Spieler und das gesamte Team um Bundestrainer Jürgen Klinsmann bedankten sich für die Unterstützung während des vierwöchigen Turniers.
D ie Veranstalter der Fanmeile zeigten unterdessen bei einer ersten Bilanz zufrieden. Während der WM seien insgesamt knapp zehn Millionen Besucher gezählt worden, sagte der Senatssprecher. Das sei deutlich mehr als erwartet. Sämtliche Erwartungen seien bei weitem übertroffen worden.
Die Polizei war am Finalsonntag mit insgesamt 5000 Beamten im Einsatz. Bis zum Abpfiff hatte es einem Sprecher zufolge keine nennenswerten Zwischenfälle gegeben. Allerdings sorgten die Straßensperrungen für die Fanmeile auf der Straße des 17. Juni erneut für Verkehrsbeeinträchtigungen. Auch die Straßen rund um das Stadion waren seit dem Morgen für den privaten Autoverkehr gesperrt, wie die Verkehrslenkung Berlin (VLB) mitteilte. Lediglich Anwohner, Radfahrer, Fußgänger und Taxis durften passieren.
Stand: 09.07.2006, 21:04 Uhr
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