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Nationalmannschaft Ecuador

Ecuador

Nationalmannschaft Ecuador

Die Helden aus der Höhe

Ganz klar: Die Heimspiele in der Höhe von Quito haben Ecuador auf dem Weg zur WM-Qualifikation sehr weitergeholfen. In der 2.850 Meter hoch gelegenen Hauptstadt Ecuadors ging sogar den Fußball-Supermächten Brasilien und Argentinien die Luft buchstäblich aus.

Zu den sieben Siegen in Quito gesellte sich während der WM-Quali nur ein einziger Erfolg auf fremdem Terrain - das war das 2:1 in Bolivien - dort wurde im noch 1.200 Meter höheren La Paz gespielt.

Doch Ecuadors Stärke ganz allein auf den Heimvorteil in der Höhe zu beschränken, hieße, das Team bei der WM in Deutschland unterschätzen. Und genau das sollte niemand tun. Denn die Mannschaft von Trainer Luis Suarez, der das Amt des Nationaltrainers seit September 2004 innehat, ist eine eingespielte Einheit. Was auch daran liegt, dass Suarez die meisten seiner Spieler vor der Haustür hat. Von den Leistungsträgern verdienen lediglich de la Cruz (England), Valencia (Spanien) sowie die Katar-Legionäre Hurtado und Tenorio ihr Geld im Ausland. Der Rest spielt in Ecuadors Liga. Kurzfristig anberaumte Trainingslager und Testspiele sind kein Problem. Selbst Stars wie Torjäger Delgado (Guayaquil) und Mendez (LDU Quito) kicken in der Heimat.

Das Offensiv-Duo war auch für die beiden Tore bei Ecuadors einzigem WM-Auftritt 2002 in Südkorea und Japan verantwortlich. Nach zwei Niederlagen gegen Italien (0:2) und Mexiko (1:2) beendeten die Südamerikaner mit einem 1:0-Sieg gegen Kroatien das Turnier achtbar. Seither ist das Team gewachsen, stärker geworden. Und wer es unterschätzt, dürfte einen ganz großen Fehler machen.