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WM 2006

07.02.2012 | 05:49 Uhr

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Nachrichten - Allgemein

Frisuren-Voting

Die schlimmsten WM-Haar-Sünden

Von Oliver Hinz

Wir wissen nicht, auf welche Ideen die WM-Teilnehmer in diesem Jahr kommen, aber wir haben uns die Frisuren-Fehltritte der Vergangenheit angesehen. Überwiegend grenzwertig, was die Stars damals aufzubieten hatten. Stimmen Sie ab, welche Frisur für Sie die schlimmste WM-Frisur der Neuzeit ist.


Hernandez, Rechte: dpa Luis Hernandez war seiner Zeit voraus. Mit Haarband stürmte der Mexikaner bei der WM 1998, um seine Haarpracht im Zaume zu halten. Ob sich dieser Trend auch bei der WM 2006 fortsetzt?
Beckham, Rechte=dpa Egal wie, David Beckham setzt Trends. Für seinen Mohikaner-Kamm ließ er 2002 in Japan eigens seinen Stylisten Aidan Phelan einfliegen - wohl dessen weitester Hausbesuch.
Valderama, Rechte: dpa Carlos Valderrama stach in den 90er Jahren bei drei WM-Endrunden optisch heraus. Blondierte Löckchen - schon damals schwer zu ertragen. Heute zum Glück total out.
Breitner, Rechte: dpa Fußballerisch war der Teutonen-Afro da schon erfolgreicher. Paul Breitner pflegte seine Haargewalt in den 70ern und ergänzte sie durch volle Haarpracht auch im Gesicht.
Mathis, Rechte: dpa Die Irokesen - ein Indianerstamm Nordamerikas. Für US-Boy Clint Mathis Grund, sich zur WM 2002 mit ausgefallen punkiger Frisur zu zeigen.
Ziege, Rechte: dpa Auch Christian Ziege fuhr 2002 mit einem 'Iro' zur WM, fügte diesem gar schwarz-rot-goldene Farbe hinzu. Immerhin führte diese Kriegsbemalung bis ins Finale.
Ronaldo, Rechte: dpa Ronaldo lief 2002 mit einem halbfertigen Iro-Schnitt und Haar-Insel auf. Spielerisch bewies "O Fenômeno" mehr Einfallsreichtum und holte den WM-Titel.
Gullit, Rechte: dpa Der Niederländer Ruud Gullit leitete die Rasta-Mania 1990 ein. Auf jeden Fall ein Hingucker. Auch bei deutschen Friseuren beliebt, weil aufwändig und umsatzsteigernd.
West, Rechte: dpa Der nigerianische Abwehrspieler Taribo West ist 1998 mit dem Trend gegangen. Unechter Rasta mit Extensions, also eingewobenen Haarteilen, passend zum Trikot in grün.
Baggio, Rechte: dpa Definitiv als Individualist erwies sich Roberto Baggio bei der WM 1994. Diese Rattenschwanz-Zöpfe muss man sich erst einmal erlauben können. Diese Frisur setzte sich als Trend nicht durch.
Overath, Rechte: dpa Ja, ja die Siebziger. Volle Haarpracht war damals ein Muss und auch nur vor diesem Zeitkontext entschuldbar. Wolfgang Overath präsentierte seine Mähne bei der WM 1974.
Higuita, Rechte: dpa Es gibt Trends, die halten an. Der kolumbianische Torhüter Rene Higuita hielt noch 1990 an der Vollmatte fest. Der Fachmann schweigt da lieber oder assoziiert: "Cher für Arme".
Thon, Rechte: dpa Im Lexikon von 1986 ist hinter dem Wort "Flaum" garantiert ein Bild von Olaf Thon abgebildet. Von Style-Gegnern "Pisspott-Schnitt" beschimpft, aber: Traum deutscher Schwiegermütter.
Allofs, Rechte: dpa Klaus Allofs trug Anfang der 80er Jahre das Modell "Suppenfänger mitten im Gesicht". Stilistisch für jeden Friseur die Hölle. Allofs hat sich inzwischen rasiert.
Cisse, Rechte: dpa "Einen Cafe Mochachino bitte." Djibril Cisse spielt gekonnt mit seinem "Black & White-Look". Bei der Endrunde 2002 verzichtete der Franzose aber noch auf einrasierte Ornamente.
Völler, Rechte: dpa "Einen Rudi Völler, es gibt nur einen Rudi Völler..." Tante Käthes WM-Frisur 1990 ist ein echtes Unikat, nicht nachzuahmen, zum Glück, denn auch nicht weiterzuempfehlen.

Zwei Friseure aus Köln, Mathias Schucht und Friseurin Susanne Klöcker standen uns bei diesem Beitrag mit fachmänischem Rat zur Seite.

Stand: 21.05.2006, 09:49 Uhr

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