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WM 2006

09.02.2012 | 16:18 Uhr

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Nachrichten - Deutsches Team

Die deutsche Mannschaft in der Einzelkritik

Ballack stark - Schneider schwach

Michael Ballack war trotz einer leichten Verletzung der Kopf der deutschen Mannschaft. Während die Abwehrspieler gegen die französischen Stürmer ihren Mann standen, lief das Spiel an Mittelfeldmann Bernd Schneider weitgehend vorbei.

Jens Lehmann: Kaum geprüft, bei den wenigen Szenen aber sicher und konzentriert.

Arne Friedrich: Ließ auf der rechten Seite kaum etwas anbrennen. War sehr aggressiv im Zweikampf, beschränkte sich aber weitgehend auf seine Defensivaufgaben.

Per Mertesacker: Strahlte wie immer viel Ruhe aus, gutes Stellungsspiel, sehr aufmerksam. Sein einziger Schnitzer gegen Henry blieb ohne Folgen.

Robert Huth: Hatte Trezeguet meist gut im Griff, stark im Kopfball, entschlossen im Zweikampf. Fehlende Spielpraxis war ihm nicht anzumerken. Solider Auftritt.

Marcell Jansen: Einige gute Aktionen nach vorne, ansonsten in der Defensive kaum gefordert. Manchmal zu überhastet, aber insgesamt sehr beherzt.

Sebastian Deisler: Entwickelte über rechts viel Druck und leitete einige gefährliche Angriffe ein. Musste nach einem Tritt von Gallas mit einer Fleischwunde zur Pause raus. Bis dahin eine gute Leistung.

Torsten Frings: Stopfte viele Löcher im Mittelfeld, agierte sehr einsatzfreudig, war immer Herr der Lage. Im Spielaufbau jedoch kaum mit Akzenten.

Michael Ballack: War in der Zentrale sehr präsent und zweikampfstark, obwohl er durch Oberschenkelprobleme etwas gehandicapt war. Auch mit vielen guten Aktionen nach vorne. War der gewünschte Kopf der Mannschaft.

Bernd Schneider: Gewohnt lauffreudig, dennoch lief das Spiel in der ersten Hälfte auf der linken, nach der Pause auf der rechten Seite, weitgehend an ihm vorbei. Zu wenig Dynamik, viele Ballverluste, wurde nach 76 Minuten ausgewechselt.

Miroslav Klose: In seinem 50. Länderspiel sehr engagiert, holte sich immer wieder die Bälle. Allerdings mit einigen Fehlern beim Abspiel und ohne Torchance.

Lukas Podolski: Ließ sich vor der Pause oft ins Mittelfeld zurückfallen, war immer anspielbar, dennoch auch torgefährlich. Tauchte in der zweiten Halbzeit etwas unter und wurde in der 83. Minute für Kevin Kuranyi ausgetauscht.

Bastian Schweinsteiger: Ersetzte nach der Pause den verletzten Deisler. Hatte in der 54. Minute die große Chance zum 1:0, scheiterte aber an Coupet. Suchte immer wieder den Abschluss, sorgte für Belebung.

Tim Borowski: Kam in der 76. Minute für Schneider. Konnte sich nicht mehr groß in Szene setzen.

Kevin Kuranyi: Wurde in der 83. Minute für Podolski eingewechselt. Trat in der kurzen Zeit aber nicht in Erscheinung.

sid | Stand: 12.11.2005, 23:13 Uhr

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