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Confederations Cup 2005

07.02.2012 | 06:12 Uhr

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FIFA verlangt Aufklärung

Mexiko darf trotz Dopingverdachts spielen

Die Doping-Affäre bei der mexikanischen Fußball-Nationalmannschaft wird keine direkten Auswirkungen auf den Confederations Cup haben. Der Weltfußballverband (FIFA) hat die bisherigen Turnier-Resultate der Mexikaner anerkannt und grünes Licht für das Halbfinalspiel am Sonntag gegen Argentinien gegeben.

Der mexikanische Fußball-Verband hatte in einem Kommuniqué eingeräumt, dass bei den Akteuren Aaron Galindo und Salvador Carmona eine unerlaubte Substanz in der A-Probe festgestellt und sie deshalb aus dem Kader beim Confed Cup gestrichen wurden. In der Verlautbarung heißt es: "Die Untersuchungen lassen die Annahme zu, dass die Spieler durch unerlaubte Substanzen kontaminiert wurden."

Die FIFA forderte den mexikanischen Verband auf, die beiden Fälle zu klären und "nach Abschluss der Untersuchung Sanktionen auszusprechen". Mexikanische Medien hatten berichtet, dass Carmona und Galindo bei einem verbandsinternen Test der Einnahme des anabolen Steroids Nandrolon überführt worden seien. Beide Spieler, die noch am 1:0-Überraschungserfolg gegen Weltmeister Brasilien in Hannover beteiligt waren, wurden am Mittwoch (22.06.05) mit dem Hinweis auf disziplinarische Gründe vorzeitig nach Hause geschickt.

Neue Kontrolle in 48 Stunden

Die beiden unter Doping-Verdacht stehenden Spieler wurden von der FIFA von der Teilnehmerliste gestrichen. Mexikanische Medien hatten berichtet, dass Carmona und Galindo bei einem verbandsinternen Test der Einnahme des anabolen Steroids Nandrolon überführt worden seien.

Laut Verband habe der mexikanische Mannschaftsarzt José Luis Serrano die Verteidiger am Montag (21.06.05) danach gefragt, welche Medikamente sie nähmen. Carmona und Galindo hätten geantwortet, dass sie "einige Tropfen" konsumierten. "Es gibt einen Zweifel, und darum werden sie vom Aufgebot getrennt", sagte Mexikos Verbands-Präsident Alberto de la Torre. Er nannte aber weder den Namen der "Tropfen" noch die in ihnen vermutete verbotene Substanz.

Weiter heißt es, dass die betroffenen Spieler sich innerhalb der nächsten 48 Stunden einer Doping-Kontrolle unterziehen müssen, die von der Universität von Kalifornien in Los Angeles (UCLA) analysiert werde. Die Analyse sei Teil einer eingeleiteten Untersuchung der mexikanischen Fußball-Föderation. Die Ergebnisse würden an den Generalsekretär der FIFA übermittelt und umgehend veröffentlicht, kündigte De la Torre an.

Nandrolon im Spiel?

Bei Doping reicht die Bandbreite der Sanktionen von Geldbußen bis zu 25.000 Schweizer Franken (etwa 16.500 Euro) über den Ausschluss bei kommenden Wettbewerben bis hin zu langfristigen Sperren. Die Welt-Anti-Dopingagentur (WADA) fordert sogar eine Regelsperre von zwei Jahren bei Dopingvergehen.

dpa/sid/ap | Stand: 24.06.2005, 18:02 Uhr

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