DSV-Quartett dominiert im Team
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Teamspringen in Lahti
DSV-Quartett dominiert im Team
Nach Rang zwei von Val di Fiemme nun der Sieg: Die deutschen Skispringer überzeugten beim Weltcup im finnischen Lahti mit einem überraschend deutlichen Sieg. Das Quartett um Schlussspringer Richard Feitag hatte nach zwei Durchgängen am Samstag (09.03.2013) mehr als 40 Punkte Vorsprung auf die Konkurrenz.
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"So einen überlegenen Sieg haben wir noch nie gehabt", freute sich Bundestrainer Werner Schuster nach dem Wettkampf: "Das macht richtig Freude." Die DSV-Adler gingen bereits mit einem Zehn-Zähler-Vorsprung in den zweiten Durchgang. Dort konnte sich der Vize-Weltmeister noch einmal steigern. Andreas Wank (117,5 m/126,5 m), Michael Neumayer (120,5/125,5), Severin Freund (125,5/131) und Richard Freitag (124/123,5 m) distanzierten die konkurrenz letztlich klar. Mit 1079,5 Punkten gewannen die DSV-Adler vor Norwegen (1038,8) und Polen (1036,2). Mannschafts-Weltmeister Österreich um Gregor Schlierenzauer wurde am Ende nur Vierter.
"Schanze liegt uns einfach"
Werner Schuster Skispringen
"Wir hatten heute Rückenwindverhältnisse. Das hat uns reingespielt. Da fühlen wir uns wohl", erklärte Startspringer Wank. Neumayer sagte: "Ich hätte nie gedacht, dass wir uns so gut schlagen. Keiner hat Federn gelassen, die anderen Nationen dagegen schon. "Die Schanze liegt uns einfach. Abheben können wir alle. Und das ist hier gefragt", erklärte Severin Freund, der von Schuster ein Sonderlob bekam: "Severin hat heute die besten Sprünge seit Wochen gemacht. Im Laufe des Tages hat er viel Selbstsicherheit bekommen." Schlussspringer Freitag stimmte in den Jubel ein: "Die Jungs haben einen Superjob gemacht. Ich hatte viele Punkte Vorsprung. Jetzt können wir uns einfach freuen."
Sonntag Einzel in Lahi
Schon am Sonntag (10.03.2013) können die deutschen Skispringer erneut zeigen, wie wohl sie sich auf der Schanze in Lahti fühlen. Zum Abschluss des Weltcups steht das Einzel von der Großschanze an.
dh | Stand: 09.03.2013, 18:48