DSV-Adler gehen bei Forfang-Sieg leer aus

Johann Andre Vorfang beim Springen in Titisee-Neustadt

Skispringen in Titisee-Neustadt

DSV-Adler gehen bei Forfang-Sieg leer aus

Beim Heimspringen in Titisee-Neustadt hatten die DSV-Adler das Nachsehen. Severin Freund wurde Fünfter. Weltcupsieger Peter Prevc zeigte Nerven, er erreichte Rang zwei hinter Johann Andre Forfang, der seinen ersten Weltcupsieg errang.

Für zwei Deutsche war das Springen in Titisee-Neustadt ein Heimspiel: Andreas Wank und Stephan Leyhe. Wank konnte sogar zuhause, in Hinterzarten, übernachten. Doch zwei Norweger und der Gesamtweltcup-Führende Precv haben den deutschen Adlern dabei die Schau gestohlen. Johann Andre Forfang sicherte sich mit zweimal Bestweite seinen ersten Weltcupsieg. "Das fühlt sich großartig an, ich bin einfach nur glücklich", sagte Forfang. Gesamtweltcupsieger Peter Prevc blieb diesmal nur Platz zwei. "Ich kann eben nicht jeden Tag gewinnen", er danach. Und mit Kenneth Gangnes hatte sich ein weiterer Norweger als Dritter auf das Podium vorgeflogen.

Freund rettet sich auf Platz fünf, Freitag gerade noch so im Finale

Severin Freund beim Springen in Titisee-Neustadt

Richard Freitag hatte auf Grund schlechter Windbedingungen das Finale als 30. gerade nochmal so erreicht. Immerhin konnte er sich im zweiten Durchgang auf 129,5 Meter steigern und damit auf Platz 19 vorspringen. Severin Freund erwischte bei seinem zweiten Sprung nicht das beste Timing, aber es reichte für 130 Meter. Und nach seiner Vorleistung aus dem ersten Durchgang, als er keine optimalen Windbedingungen erwischt hatte und sich auf 128,5 Meter retten konnte, musste er mit diesem Ergebnis trotzdem zufrieden sein. "In beiden Sprüngen wäre heute mehr drin gewesen. Das war sicher von den Bedingungen nicht mein glücklichster Tag", lautete sein Fazit. Bundestrainer Werner Schuster sah das ähnlich: "Damit muss man zufrieden sein. Er schleppt sich ein wenig durch die Saison, hat in den Trainings immer wieder Schwierigkeiten und muss sich für die Wettkämpfe pushen, weil sein Gesamtzustand nicht mehr der frischeste ist."

Gute Platzierungen für die zweite Garnitur: Wank unter Top-10

David Siegel, Andreas Wank und Stephan Leyhe hatten sich für ihre Verhältnisse hingegen bereits im ersten Durchgang eine gute Ausgangsposition erarbeitet. Die drei waren als 25., 14. und 13. sicher ins Finale eingezogen. Und im zweiten Durchgang konnten sie den Windverhältnissen trotzen.

Andreas Wank

Siegel zeigte auch beim zweiten Sprung, dass es sich lohnt, auf den doppelten Junioren-Weltmeister zu setzen. Mit 127 Metern konnte er sich auf Rang 23 behaupten. "Ich denke, ich habe meine Chance genutzt. Die Sprünge waren ganz gut, und ich habe wieder ein paar Weltcup-Punkte geholt", stellte der 19-Jährige fest. Wank musste viel korrigieren, dafür waren seine 127 Meter noch richtig gut. Damit konnte er sich auf Rang zehn vorarbeiten. "Damit bin ich zufrieden. Der erste Sprung war nicht ganz optimal, der zweite umso besser. Aber da fehlte mir das Windglück", erklärte der Mann aus Titisee. Leyhe hielt auch im Finale gut gegen die schlechten Windbedingungen an und sprang mit 125,5 Metern auf Platz 16.

Wellinger im ersten Durchgang abgestürzt

Andreas Wellinger hatte arge Probleme, bei ihm stimmte aber das Timing überhaupt nicht. Deslhalb konnte er sein Ausscheiden nach dem ersten Durchgang mit schwachen 119,5 Metern (Platz 33) nicht nur die Windverhältnisse schieben.

rmü | Stand: 12.03.2016, 15:21

Skispringen | Weltcupstand Damen

Name P
1. Sara Takanashi 1610
2. Daniela Iraschko-Stolz 1139
3. Maja Vtic 908
4. Jacqueline Seifriedsberger 695
5. Chiara Hölzl 632

Skispringen | Weltcupstand Herren

Name P
1. Peter Prevc 2303
2. Severin Freund 1490
3. Kenneth Gangnes 1348
4. Michael Hayböck 1301
5. Johann André Forfang 1240

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