Die Favoritinnen im Skispringen

Die Favoritinnen im Skispringen

Triumphiert Carina Vogt erneut bei Olympia? Wer kann Sara Takanashi schlagen? Und wer sind die Geheimtipps der Saison? Wir haben den Favoritencheck bei den Skispringerinnen gemacht.

Damen-Skipspringen Nordische Ski-WM Lahti

Sara Takanashi (21, Japan) ist DAS Gesicht der Skisprung-Szene. Die 21-Jährige gewann in den letzten fünf Jahren vier Mal den Gesamtweltcup und war auch in der Sommer-Saison wieder das Maß der Dinge. Bei Höhepunkten flattern der nur 1,52 Meter großen 53-fachen Weltcupsiegerin bei Großereignissen immer wieder die Nerven. Bei Olympia und einer WM gab es noch keinen Einzel-Titel.

Sara Takanashi (21, Japan) ist DAS Gesicht der Skisprung-Szene. Die 21-Jährige gewann in den letzten fünf Jahren vier Mal den Gesamtweltcup und war auch in der Sommer-Saison wieder das Maß der Dinge. Bei Höhepunkten flattern der nur 1,52 Meter großen 53-fachen Weltcupsiegerin bei Großereignissen immer wieder die Nerven. Bei Olympia und einer WM gab es noch keinen Einzel-Titel.

Yuki Ito (23, Japan): Ihr gehörte im Gesamtweltcup 2016/2017 der Platz hinter Sara Takanashi. Auch bei der WM in Lahti gab’s Silber im Einzel-Wettbewerb - sogar noch vor der Teamkollegin. Kann sie die Überfliegerin aus dem eigenen Team auch im Gesamtweltcup schlagen?

Katharina Althaus (21, SC Oberstdorf): Als Gesamtweltcup-Vierte ist die 21-Jährige die beste deutsche Skispringerin des letzten Winters – noch vor Olympia-Siegerin Carina Vogt. Und auch in dieser Saison ist sie gut drauf: Anfang November hat sie auf der Heim-Schanze in Oberstdorf überlegen den Deutschen Meistertitel geholt.

Carina Vogt (25, SC Degenfeld): Vogt kommt aus einer Knieverletzung und hat somit Trainingsrückstand. Gerade bei Großereignissen war die Schwäbin aber in der Vergangenheit auf den Punkt topfit. Als Olympia-Siegerin und Weltmeisterin hat die 25-Jährige die Top-Favoritin Sara Takanashi schon zweimal beim Saison-Höhepunkt geschlagen. Und auch in diesem Winter steht ja wieder ein Großereignis vor der Tür…

Daniela Iraschko-Stolz (33, Österreich): Die stärkste ÖSV-Athletin ist wieder einmal vom Verletzungspech verfolgt. Nach der Knie-OP im April hat sie die Sommer-Wettbewerbe komplett ausgelassen und musste sich Anfang November noch einmal am Knie operieren lassen. Den Saisonstart wird sie verpassen. Das große Ziel der 33-Jährigen ist aber ohnehin Pyeongchang - Olympia-Gold fehlt noch in ihrer Medaillensammlung.

Stand: 07.11.2017, 19:16 Uhr

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