Neun Deutsche beim Auftaktspringen dabei

Richard freitag

Vier-Schanzen-Tournee

Neun Deutsche beim Auftaktspringen dabei

Der DSV ist am Sonntag beim Auftaktspringen der Vierschanzentournee mit neun Springern vertreten. Neben den drei Vorqualifizierten schafften sechs weitere die Qualifikation. Vor allem Michael Neumayer und Martin Schmitt konnten dabei überzeugen. Bester DSV-Springer war Richard Freitag.

Überlegener Gewinner der Qualifikation wurde Top-Favorit und Vorjahres-Tourneesieger Gregor Schlierenzauer. Bei konstantem Rückenwind gewann der 22-jährige Österreicher mit einem Sprung auf 131,5 Metern und einem deutlichen Vorsprung von 6,4 Punkten auf den Norweger Anders Jacobsen (133,5 Meter) und Wolfgang Loitzl (Österreich/128,5 Meter). Anders als in den vergangenen Jahren ließ keiner der durch ihre Weltcup-Platzierung bereits gesetzten Springer die Qualifikation aus.

Freitag als Vierter bester Deutscher

Bester Deutscher war Richard Freitag aus Aue. Der 21-Jährige zeigte nach zwei missglückten Probesprüngen in der Qualifikation seinen weitesten Satz und wurde mit 128,5 Metern Vierter. Severin Freund (Rastbüchl/126,5 Meter) wurde Sechster. Michael Neumayer (Berchtesgaden) landete mit der Tagesbestweite von 135 Meter auf Platz 11. Ebenfalls in den Wettkampf geschafft haben es Martin Schmitt (Furtwangen/126 Meter), Maximilian Mechler (Isny/125 Meter), Felix Schoft (Partenkirchen/120,5 Meter), Dany Queck (Lauscha/120 Meter), Andreas Wank (Oberhof/124) und Andreas Wellinger (Ruhpolding). Um einen Platz verpasst hat Lokalmatador Karl Geiger das Hauptfeld. Daniel Wenig und Tobias Bogner (beide Berchtesgaden) scheiterten deutlich. Bundestrainer Werner Schuster zeigte sich zufrieden: "Man hat gesehen, dass wir nach zwei Wochen Pause wieder gut reingefunden haben. Jetzt wollen wir ein gutes Springen zeigen."

Überzeugende Rückkehr von Martin Schmitt

Eine überzeugende Rückkehr in den Weltcup gelang Martin Schmitt. Der 34-Jährige hatte sich erst über seinen Continantalcup-Sieg in Engelberg für seine 17. Tourneeteilnahme qualifiziert. Schmitt sagte, er habe das Springen in Engelberg nutzen können, um nach Weihnachten noch mal Wettkampfpraxis zu sammeln und Selbstvertrauen zu tanken. "Ich habe gewusst, dass es in meinem Alter und mit meinem Sprungstil schwierig wird, aber immer an mich geglaubt. So langsam komme ich auf einen grünen Zweig", sagte Schmitt nach seinem Sprung auf 126 Meter und Rang 21. Nun will Schmitt am Sonntag auch in den zweiten Durchgang. Dafür muss er sich aber im K.o.-Duell gegen seinen Teamkollegen Andreas Wank behaupten oder unter die fünf besten Lucky Loser kommen.

Die K.o-Duelle der Deutschen
Severin Freund (Rastbüchl) Krzysztof Mietus (Polen)
Richard Freitag (Aue) Vegard Swensen (Norwegen)
Michael Neumayer (Berchtesgaden)Taku Takeuchi (Japan)
Andreas Wank (Oberhof)Martin Schmitt (Furtwangen)
Andreas Wellinger (Ruhpolding)Manuel Fettner (Österreich)
Danny Queck (Lauscha) Anders Bardal (Norwegen)
Maximilian Mechler (Isny)Maciej Kot (Polen)
Felix Schoft (Partenkirchen)Wolfgang Loitzl (Österreich)

kos | Stand: 29.12.2012, 17:34

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