Alle DSV-Springer am Sonntag dabei

Teamspringen in Zakopane

Qualifikation Skisprung-Weltcup Willingen

Alle DSV-Springer am Sonntag dabei

Die deutschen Skiadler werden am Sonntag in Willingen mit voller Kapelle an den Start gehen. Am Freitag schafften alle vier DSV-Springer, die sich qualifizieren mussten, den Sprung für den Wettkampf.

Da nur 56 Springer angetreten waren, schieden lediglich sechs Athleten aus. Deshalb war es ein Leichtes für Andreas Wank (Hinterzarten), Karl Geiger (Oberstdorf), Stephan Leyhe (Willingen) und Michael Neumayer (Oberstdorf), die Quali-Hürde zu überspringen. Aus deutscher Sicht schaffte Wank mit 131 Metern auf Platz zehn das beste Resultat. Sieger wurde der Slowene Jurij Tepes, der mit 139 Metern auch die größte Weite der Qualifikanten sprang.

Locker drauf - Andreas Wellinger, Andreas Wank und Severin Freund (v.l.)

Locker drauf - Andreas Wellinger, Andreas Wank und Severin Freund (v.l.)

Drei DSV-Springer waren aufgrund ihrer Weltcup-Platzierung bereits vorqualifziert. Sie nutzten das Ausspringen auf der Mühlenkopfschanze zum Training. Darunter auch der Tournee-Zweite Severin Freund. Der Mann aus Rastbüchl stieg weit empor und flog auf satte 140,5 Meter, sehr zur Freude der 7.520 Zuschauer. Beifall gab es auch für Andreas Wellinger (Ruhpolding), der es auf 134,5 Meter brachte. Einen halben Meter kürzer flog Richard Freitag (Aue). Vierschanzen-Sieger Peter Prevc aus Slowenien verzichtete hingegen auf die Qualifikation.

"Wir wollen gewinnen"

Skisprung-Trainer Werner Schuster

Bundestrainer Werner Schuster verzichtet nicht auf seinen besten Mann

Severin Freund wird auch am Samstag, trotz der noch nicht ganz auskurierten Sturzblessuren von Innsbruck, das deutsche Team beim Mannschafts-Springen in Willingen anführen. Für Bundestrainer Werner Schuster eine klare Sache: "Trotz der derzeit großen Belastungen ist es überhaupt keine Option, ihn herauszunehmen. Wir wollen gewinnen, und das wäre ohne Severin deutlich schwieriger." Und er ergänzte: "Es gibt 30.000 Schweizer Franken. Die schenken wir nicht kampflos her."

jmd/dpa | Stand: 08.01.2016, 19:05

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