Der Rücken zwickt - aber Felix Neureuther siegt
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Slalom der Herren
Der Rücken zwickt - aber Felix Neureuther siegt
Auch ein einklemmter Nerv im Rücken konnte Felix Neureuther nicht stoppen. Beim Weltcupfinale im Schweizerischen Lenzerheide gewann der Partenkirchener den letzten Slalom der Saison vor seinem Dauerrivalen Marcel Hirscher aus Österreich.
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Um ganze 36 Hundertstel distanzierte der WM-Zweite Neureuther, der schon nach dem ersten Durchgang geführt hatte, am Ende Hirscher. Der Gesamtweltcup-Sieger brachte damit das Kunststück fertig, bei allen elf Slaloms der Saison auf dem Podest zu stehen. Dritter wurde der Kroate Ivica Kostelic. Fritz Dopfer fiel vom fünften Rang aus dem ersten Lauf auf den 13. zurück. Der Garmischer legte "nur" einen Sicherheitslauf hin.
Krönung einer erfolgreichen Saison
"Meine Saison war gewaltig. Es war halt einer da im Slalom, ein Übermensch - der Marcel Hirscher. Mein Ziel ist es, nächste Saison schneller zu werden und auch konstanter", sagte Neureuther, der nach seiner Rückenverletzung aus dem Teamwettbewerb erst nach einer Spritzenbehandlung starten konnte.
Am Freitag hatte er sich beim Sieg im Team-Wettbewerb den Rücken verrissen, mit Schmerzen "wie von 20 Messerstichen" war er im Riesenslalom am Samstag nach zehn Fahrsekunden ausgeschieden. Sein Start im Slalom stand auf der Kippe, am Ende halfen ihm drei Spitzen. "Ich habe nicht gedacht, dass das noch drin ist", sagte Neureuther unmittelbar nach dem Rennen noch etwas außer Atem.
Für den 28-Jährigen war es der dritte Saison- und insgesamt sein fünfter Weltcup-Sieg. Er schloss die Gesamtwertung auf dem vierten Rang ab. So gut war seit Armin Bittner, der 1990 ebenfalls Vierter im Gesamtweltcup geworden war, kein deutscher Skirennfahrer mehr.
eei / dpa / sid | Stand: 17.03.2013, 12:05