Weirather siegt auf weichem Schnee

Tina Weirather

Super-G in La Thuile

Weirather siegt auf weichem Schnee

Das war wohl nix für Viktoria Rebensburg. Bei frühlingshaften Temperaturen sah die 26-Jährige im Super-G von La Thuile das Ziel nicht. Ganz stark präsentierte sich dagegen Tina Weirather.

Viktoria Rebensburg kam mit Strecke und Bedingungen überhaupt nicht zurecht. Nach einer schwachen Fahrt schied die 26-Jährige im unteren Teil aus, als sie einen Schwung komplett verpasste. Mit Blick auf den ungewöhnlich schwer gesteckten Kurs bemerkte sie bereits vor dem Rennen: "Man fragt sich, was der Hintergedanke für diesen Lauf ist.“ Nach dem Rennen und einem verkorksten Wochenende war Rebensburg sichtlich angefressen: "Mein Lauf war nicht wie gewünscht. Es waren hier nicht meine Tage. Das gehört zum Sport dazu. Mir hat es den Außenski weggezogen. Ich habe den Schwung angesetzt. Es ist aber in die falsche Richtung gelaufen." Patrizia Dorsch durfte sich als 28. immerhin über Weltcup-Punkte freuen.

Gut und Vonn auf dem Podest

Wetterkapriolen in La Thuile: Nach minus zehn Grad am Samstag mussten die Athletinnen am Sonntag mit frühlingshaften Werten kämpfen. Bei zehn Grad und strahlendem Sonnenschein wurde die anspruchsvolle Strecke weicher. Durch Tonnen an Salz hielt die Piste aber doch recht gut. Damit kam Tina Weirather aus Liechtenstein am besten zurecht.

An deren Topzeit biss sich auch die Weltcup-Führende Lindsey Vonn die Zähne aus. Die US-Amerikaneirn leistete sich einige Unsauberkeiten, fand nicht immer die optimale Linie und verlor 0,64 Sekunden auf Weirather und musste sich diesmal mit dem dritten Platz begnügen. Dennoch war sie zufrieden: "Die Piste war schwer zu fahren. Es war wie Frühling. Unten hatte ich einen Fehler drin. Der dritte Platz ist in Ordnung." Auch Lara Gut aus der Schweiz verlor besonders im unteren Teil auf die Liechtensteinerin, kam aber noch vor Vonn als Zweite ins Ziel.  

Stand: 21.02.2016, 12:03

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