Dopfer bei Hirscher-Show Vierter

Marcel Hirscher jubelt über seinen Sieg

Slalom der Herren in Kranjska Gora

Dopfer bei Hirscher-Show Vierter

Der Gesamtweltcup-Führende Marcel Hirscher war auch in Kranjska Gora das Maß aller Dinge. Er zeigte auch im Finale keine Nerven und siegte mit acht Zehntel Vorsprung vor Henrik Kristoffersen aus Norwegen und dem Italiener Stefano Groß.

Fritz Dopfer blieb nach Rang drei im ersten Durchgang am Ende nur der undankbare, aber trotzdem gute vierte Platz. Bei Felix Neureuther hingegen setzte sich die schwarze Serie fort: Er schied nach einem guten fünften Platz im ersten Lauf im Finale aus. Einziger Trost: Einem französichen Kollegen passierte ein noch viel schlimmeres Malheur, der Franzose Julien Lizeroux fädelte als Zweitplatzierter des ersten Durchgangs im entscheidenden Lauf am allerersten Tor ein. Und zwei weitere DSV-Fahrer konnten sich unter den Top-20 platzieren.

Weiterer Ausrutscher für Neureuther

Neureuther rutschte an einige Toren am Anfangsabschnitt etwas zu viel. Bis zur zweiten Zwischenzeit kam er deutlich besser in den Lauf. Mit Zwischenbestzeit unterwegs wählte der Oberbayer dann eine zu direkte Linie und schied aus. "Ich will ja nicht um die Plätze fahren, da muss man halt viel riskieren", sagte er nach dem Rennen.

Rang vier für Dopfer

Dopfer hatte seinen Finallauf auch sehr vorsichtig begonnen. Beim ersten Geländeübergang direkt vor dem Flachstück patzte er. Obwohl er im Zielhang nochmal alles versuchte, konnte er sich im Ziel nicht nach vorne fahren. Mit Platz vier schrammte er knapp am Podium vorbei. Dennoch war er "sehr zufrieden mit dem zweiten Lauf", so der 28-Jährige.

Strasser und Stehle unter den Top-20

Linus Strasser griff nach einem 22. Platz im ersten Lauf im Finale erneut an, der Ski-Löwe zeigte seine Krallen. Durch den Zielhang musste er sich wirklich durchkämpfen. Deshalb sah er im Ziel nicht die Eins aufleuchten. Doch am Ende war der 17. Platz ein toller Erfolg für ihn. Dominik Stehle konnte sich im zweiten Durchgang ebenfalls noch verbessern: Im ersten Durchgang bereits 16., zeigte auch im zweiten Lauf eine saubere Fahrt, war dabei aber etwas zuviel auf Sicherheit bedacht. Damit konnte er den mit einem tollen zweiten Lauf weit nach vorne gefahrenen Schweden Mattias Hargin und den zeitgleichen US-Amerikaner David Chodounsky nicht verdrängen. Trotzdem landete Stehle letztendlich auf Platz 12, noch vor seinem Teamkollegen Strasser. Stefan Luitz konnte sich im ersten Durchgang nicht unter den 30 besten platzieren, er war im Finale nicht mehr dabei.

rmü | Stand: 06.03.2016, 13:41

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