Pinturaults vierter Streich

Alexis Pinturault

Riesenslalom in Kranska Gora

Pinturaults vierter Streich

Erst kommt Alexis Pinturault, dann lange nichts: Der Franzose gewann in Kranjska Gora den vierten Riesenslalom in Folge. Die deutschen Fahrer erlebten einen verkorksten Auftakt des Rennwochenendes in Slowenien.

Pinturault hatte schon nach einem überragenden ersten Durchgang 34 Hundertstel Vorsprung vor dem Österreicher Philipp Schörghofer (+0,34 Sekunden), nach zwei Durchgängen distanzierte er diesen um 47 Hundertstel. Dritter wurde Marcel Hirscher (+0,69), der Führende im Gesamt- und Riesenslalomweltcup, der vom siebten Platz mit Laufbestzeit nach vorne fuhr.

Neureuther: "Aus" statt Podest

Felix Neureuther

Felix Neureuther

Einen bitteren Auftakt auf dem "Podkoren"-Hang in den Krainer Bergen erlebte der Partenkirchner Felix Neureuther. Nach dem ersten Lauf hatte er aussichtsreich auf Platz drei gelegen. "Ich bin schon glücklich. Ich brauche immer ein paar Tore, um reinzukommen, aber das war eine sehr ordentliche Fahrt", so Neureuther nach dem ersten Lauf. Im zweiten Durchgang wollte er angreifen und sicher aufs Podest fahren. Das misslang gründlich: Er kam, noch auf Bestzeitkurs liegend, im zweiten Durchgang ins Rutschen, wurden beim Korrigieren ausgehebelt und schied aus.

"Das ist schade. Aber lieber so als durchgereicht zu werden", sagte Neureuther nach dem Rennen in der Sportschau. In der vergangenen Woche war er im zweiten Durchgang schon einmal zurückgefallen. "Das war heute der richtige Schritt in die richtige Richtung - morgen dann ins Ziel", sagte der 31-Jährige.

Nur Luitz in den Top Ten

Probleme mit der "Podkoren"-Piste hatten auch Stefan Luitz und Fritz Dopfer. Luitz rettete sich nach verkorkstem ersten Durchgang mit einem passablen zweiten Lauf zumindest noch auf Platz zehn in die Top Ten (+2,16). Fritz Dopfer, der seit Wochen seiner Topform hinterher fährt, kam mit 2,84 Sekunden Rückstand auf den für ihn enttäuschenden 22. Platz. Benedikt Staubitzer (+2,11 Sekunden) und Dominik Schwaiger (+2,69 Sekunden) verpassten die Top 30 und damit den zweiten Durchgang.

br/sid/dpa | Stand: 04.03.2016, 14:01

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