Schnitzer kosten Luitz einen Podestplatz

Stefan Luitz

Riesenslalom in Hinterstoder

Schnitzer kosten Luitz einen Podestplatz

Drei Deutsche unter den besten Elf, aber keiner auf dem Podest: Beim Riesentorlauf in Oberösterreich stand am Ende ein Franzose ganz oben. Und auch die Gastgeber hatten allen Grund zum Jubeln.

Einige kleine Fehler und ein dicker Schnitzer kurz vor dem Ziel haben Stefan Luitz einen Podestplatz beim Riesenslalom in Hinterstoder gekostet. Der 23-jährige Allgäuer rutschte nach Platz zwei im ersten Durchgang auf den fünften Platz ab. “Ich wollte voll riskieren und den Lauf nicht runter bremsen, dabei habe ich einige Fehler zu viel gemacht“, sagte Luitz im ZDF.

Pinturault nicht zu schlagen

Alexis Pinturault in Oberösterreich

Alexis Pinturault gewinnt den Riesenslalom

Zwei blitzsaubere Läufe brachte auf der eisigen, aber perfekt präparierten Hannes-Trinkl-Piste nur Alexis Pinturault ins Tal. Der Franzose gewann mit 79 Hundertsteln vor Marcel Hirscher. Auch wenn es beim Heimspiel nicht zum Sieg reichte, jubelte Hirscher. Er baute seinen Vorsprung im Kampf um die große Kristallkugel gegenüber seinem größter Widersacher Henrik Kristoffersen aus Norwegen noch einmal aus. Kristoffersen landete hinter Thomas Fanara (Frankreich) auf Rang vier.

Italiener von 26 auf sieben

Am längsten in der Leaderbox durfte sich aber Luca de Aliprandini aus Italien sonnen. Mit einem Sahnelauf im zweiten Durchgang verbesserte er sich vom 26. auf den siebten Platz. Erst der Sechste des ersten Durchgangs, Felix Neureuther, löste den 25-jährigen di Aliprandini von der Pole Position ab. Neureuther belegte am Ende Rang sechs und war durchaus zufrieden: "Es war kein leichter Riesenslalom. Aber nach dem es in Japan nicht so optimal gelaufen ist, war es hier schon besser. Ich hab ein paar Fehler gemacht, aber darauf lässt sich für Sonntag aufbauen."

Staubitzer überrascht alle

Für eine Überraschung sorgte Benedikt Staubitzer. Der Rennläufer aus Mittenwald landete auf dem 11. Platz. Besser war er noch nie. "Ich habe einfach versucht, so wie im Training zu fahren. Das ist ganz gut gelungen", freute sich Staubitzer, der mit der hohen Startnummer 42 ins Rennen gegangen war und bisher nur im Europapokal geglänzt hatte. Am Sonntag gibt’s den zweiten Riesenslalom in Hinterstoder und  auch dann will Staubitzer "locker, lässig Skifahren. Das funktioniert ganz gut für mich." Wie es läuft, erfahren Sie wie gewohnt bei sportschau.de.

Fritz Dopfer – als Achter nach dem ersten Durchgang noch chancenreich im Rennen – vergeigte den zweiten Lauf vollkommen. Erst fehlte die Aggressivität, dann die Linie und ab Ende ging es deutlich zurück auf den 19. Platz. Dominik Schwaiger (Königssee) verpasste als 43. das Finale um 1,02 Sekunden.

sst | Stand: 26.02.2016, 13:52

Ski Alpin | Weltcupstand Damen

Name P
1. Mikaela Shiffrin 338
2. Sofia Goggia 185
3. Wendy Holdener 168
4. Nina Löseth 165
5. Petra Vlhová 157

Ski Alpin | Weltcupstand Herren

Name P
1. Marcel Hirscher 200
1. Kjetil Jansrud 200
3. Aksel Lund Svindal 140
4. Alexis Pinturault 124
5. Peter Fill 112
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