Svindal gewinnt Super-G

Andrew Weibrecht

Super-G in Kitzbühel

Svindal gewinnt Super-G

Der Super-G von Kitzbühel, bot spektakulären Skisport: Am Ende stand wieder einmal der Norweger Aksel Lund Svindal ganz oben. Andreas Sander sorgte aus deutscher Sicht für einen Lichtblick.

Dass die Streif in Kitzbühel mit Höchstschwierigkeiten gespickt ist, ist bekannt. Wenn dann auch noch eine selektive Kurssetzung dazukommt, dann ist klar, dass nur die Besten ganz nach vorne fahren können. Und das war im Super-G - gleichzeitig auch der erste Teil der Kombination - einmal mehr Aksel Lund Svindal. Der Norweger zeigte zwar auch keine fehelrfreie, aber eine sehr mutige Fahrt und war im Ziel der schnellste. Am nächsten kam ihm hoch der US-Amerikaner Andrew Weibrecht, dem 0,31 Sekunden auf den Norweger fehlten. Dritter wurde Hannes Reichelt (Österreich/+ 0,42 Sekunden).

"Ich habe schon gespürt, dass es ein guter Lauf war, auch wenn die Schrägfahrt nicht so gut war", so Svindal im Ersten. Gerade die Traverse, wo die Athleten ihren Topspeed erreichten, war aber für alle Fahrer grenzwertig. Überhaupt war es bei herrlichem Sonnenschein und guten äußeren Bedingungen ein spektakuläres Rennen mit einigen haarigen Szenen, die aber alle glimpflich endeten.

Sander ganz stark - Brandner holt Weltcuppunkte

Andreas Sander

Setzte ein weiteres Karriere-Highlight: Andreas Sander

Aus deutscher Sicht sticht das gute Ergebnis von Andreas Sander (Ennepetal) heraus. Deutschlands bester Speedfahrer bestätigte seine zuletzt starken Leistungen und kam auf einen hervorragenden zehnten Rang. "Das Ergebnis ist Wahnsinn, auch weil ich mich gar nicht so gut gefühlt habe", sagte er im Ziel. Bisher war sein zehnter Platz bei der Abfahrt von Santa Caterina sein bestes Weltcupergebnis gewesen. Dies egalisierte er nun mit dem besten Super-G-Ergebnis seiner Karriere. Nicht ganz so gut erging es Klaus Brandner (Königssee), der 29. wurde, damit aber immerhin noch zwei Weltcuppunkte sammelte.

Kombination: Auch Pinturault und Hirscher noch mit Chancen

Kjetil Jansrud (Norwegen), der die erste Kombination dieses Winters in Wengen gewonnen hatte, geht als Viertplatzierter in den Kombinations-Slalom (16.45 Uhr). Gute Chancen, in der Kombinationswertung noch weit nach vorne zu kommen, haben u.a. auch Allrounder Alexis Pinturault (Frankreich/+ 1,22) als 13. und sogar Marcel Hirscher (Österreich), der 1,90 Sekunden aufholen muss. Adrien Theaux (Frankreich) schied ebenso aus wie die beiden US-Amerikaner Travis Ganong und Ted Ligety. Ligety konnte froh sein, dass er heil ins Ziel kam, nachdem es ihn beim Zielsprung regelrecht ausgehoben hatte.

wp | Stand: 22.01.2016, 13:10

Ski Alpin | Weltcupstand Damen

Name P
1. Mikaela Shiffrin 358
2. Lara Gut 330
3. Sofia Goggia 267
4. Ilka Stuhec 245
5. Wendy Holdener 168

Ski Alpin | Weltcupstand Herren

Name P
1. Marcel Hirscher 280
2. Kjetil Jansrud 200
3. Alexis Pinturault 184
4. Aksel Lund Svindal 140
5. Mathieu Faivre 129
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