Dopfer verpasst erneut einen Sieg

Fritz Dopfer

Riesenslalom in Yuzawa Naeba

Dopfer verpasst erneut einen Sieg

Fritz Dopfer muss weiter auf seinen ersten Weltcup-Sieg warten - dabei waren seine Chancen im 125. Rennen seiner Karriere so gut wie nie. Auch die übrigen deutschen Athleten enttäuschen.

Am Ende stand Fritz Dopfner die Enttäuschung deutlich ins Gesicht geschrieben. Denn auch die deutlichste Halbzeitführung seiner Karriere reichte Dopfer nicht zum ersten Weltcup-Sieg. Mehr als eine halbe Sekunde Vorsprung hatte der Skirennfahrer beim Riesenslalom in Yuzawa Naeba nach dem ersten Durchgang - am Ende fehlten ihm auf Sieger Alexis Pinturault aus Frankreich aber satte 1,45 Sekunden.

Als Dopfer sich im Ziel erschöpft auf die Skistöcke stützte, leuchtete auf der Anzeigetafel Rang sieben. "Der Rückstand macht mich schon etwas stutzig. Aber es ist das erste Mal top zehn, der Blick geht nach vorne. Es kommen ja noch einige Riesenslaloms", sagte Dopfer am Samstag (13.02.2016).

Dopfer überrascht sich selbst

Felix Neureuther

Felix Neureuther

Von einem Podestplatz war er nach der zweiten Fahrt über die durch zweistellige Plusgrade ramponierte Piste weit entfernt. Auf den Franzosen Mathieu Faivre auf Rang Zwei fehlten ihm 0,94 Sekunden, auf den Italiener Massimiliano Blardone als Drittem noch immer 0,78 Sekunden.

Ausreden suchte Dopfer nicht. "Der Wind war es nicht, auch keine äußeren Bedingungen. Es war einfach ich selber, der im zweiten Lauf nicht so die Leistung gebracht hat. Da heißt es jetzt dran bleiben", meinte er nach dem ersten Weltcup-Rennen in Japan seit fast zehn Jahren.

Zum dritten Mal war der 28-jährige Dopfer als schnellster des ersten Laufs in den zweiten Durchgang gestartet - so heftig wie in Asien war der Zeitverlust im Finale aber noch nie. "Ich war schon überrascht, dass ich so weit hinten bin", gestand der WM-Zweite im Slalom.

Kein Stimmungsaufheller

Dopfers bestes Riesentorlauf-Resultat in diesem Winter war dennoch nur ein schwacher Trost für den Deutschen Skiverband. Rang 15 von Felix Neureuther und Platz 21 von Stefan Luitz taugten auch nicht zum Stimmungsaufheller vor dem Slalom am Sonntag (2 Uhr und 5 Uhr MEZ).

dpa | Stand: 13.02.2016, 09:06

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