Huber Zweite, Grotheer Dritter
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Skeleton-Weltcup in Winterberg
Huber Zweite, Grotheer Dritter
Skeletonfahrerin Anja Huber aus Berchtesgaden fuhr beim Weltcup in Winterberg auf den zweiten Platz. Nicht zu schlagen war die überragende Shelley Rudman aus Großbritannien. Bei den Herren sorgte Youngster Christopher Gortheer für die positive Überraschung des Tages.
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Die 29-jährige Huber musste sich in Winterberg als Zweite mit einem deutlichen Rückstand von 0,99 Sekunden geschlagen geben. Dritte wurde Noelle Pikus-Pace aus den USA, 1,1 Sekunden hinter Siegerin Rudman. "Ich habe in dieser Woche sehr hart gearbeitet und bin deshalb richtig glücklich mit der Leistung", sagte Huber.
Die Olympiadritte, die in diesem Winter zuvor zwei achte und einen dritten Platz errungen hatte, war im ersten Durchgang zu Bahnrekord gefahren. Doch der hielt nur wenige Minuten: Rudman konterte sofort zauberte einen noch schnelleren Lauf aufs Eis. Die zweimalige Weltmeisterin Marion Thees (Friedrichroda), die vor zwei Wochen auf der Olympiabahn in Whistler gewonnen hatte, konnte ihre traditionell schwachen Startzeichen diesmal im Eiskanal nicht ausgleichen und belegte nur Rang neun. Kathleen Lorenz (Oberhof) wurde 16.
Christopher Grotheer überrascht
Bei den Herren sorgte der deutsche Youngster Christopher Grotheer aus Oberhof für die Überraschung des Tages: Der Vize-Juniorenweltmeister, der bei den ersten drei Saisonrennen die Plätze 14, 12 und 8 belegt hatte, fuhr in Winterberg erstmals in seiner Karriere aufs Weltcup-Podest. gelang mit Platz drei in Winterberg erstmals in seiner noch jungen Laufbahn der Sprung auf das Weltcup-Podium. Hinter dem Letten Tagessieger Martins Dukurs und dem Russen Alexander Tretjyakov wurde er Dritter. Welt- und Europameister Dukurs demonstrierte in Winterberg erneut seine Ausnahmestellung und setzte zwei Mal die Laufbestzeit in die Eisrinne. 14 der letzten 16 Weltcups gewann Dukurs.
sid / bsd | Stand: 07.12.2012, 16:30