Loch holt Kugel - Langenhan siegt in Sotschi
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Weltcup in Sotschi
Loch holt Kugel - Langenhan siegt in Sotschi
Was für eine Saison für die deutschen Rennrodler: Felix Loch holte sich zum Abschluss die Kristallkugel im Herren-Einsitzer. Den Tagessieg beim Weltcup-Abschluss in Sotschi sicherte sich Andi Langenhan.
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Felix Loch hat sich trotz eines sechsten Platzes bei der Olympia-Generalprobe in Sotschi die Kristallkugel für den Gesamtweltcupsieger gesichert. Jetzt, nach der überaus erfolgreichen Saison, will der 23 Jahre alte Berchtesgadener erstmal abschalten: "Ich freue mich, bald wieder zu Hause bei meiner Freundin zu sein und endlich mal ein paar Tage die Füße hochzulegen."
Langenhan & Staffel siegen in Sotschi
Auch sein eher schwaches Abschneiden auf der Olympiabahn trübte die Freude bei dem amtierenden Weltmeister kein bisschen: "Heute Abend können wir alle auf die erfolgreiche Saison anstoßen. Im zweiten Lauf habe ich mit Blick auf Olympia etwas getestet und einen anderen Schlitten ausprobiert." Den letzten Weltcup-Sieg der Saison sicherte sich Landsmann Ani Langenhan. Der Thüringer verwies den Russen Albert Demtschenko und David Möller aus Sonneberg auf die Plätze zwei und drei. Im Anschluss gewannen Tatjana Hüfner, Andi Langenhan sowie die Doppelsitzer Tobias Wendl und Tobias Arlt auch noch das Staffelrennen.
Deutsche räumen alles ab
Neben Loch haben die deutschen Rennrodler auch den Gesamtweltcup bei den Doppelsitzern - Tobias Wendl/Tobias Arlt (Berchtesgaden/Königssee) - und den Damen - Natalie Geisenberger (Miesbach) gewonnen. "Die Saison war sicherlich phänomenal", zog Bundestrainer Norbert Loch rundum zufrieden Bilanz. Auch der Auftritt auf der neuen Olympia-Bahn von Sotschi, auf der Tatjana Hüfner und Wendl/Arlt für deutsche Siege gesorgt hatte, ließ Loch zuversichtlich auf das Großereignis im kommenden Winter blicken. "Wir wissen, wir können hier mithalten. Wir können auf dieser Bahn gut fahren." Er betonte jedoch, die Erfolge würden nicht automatisch eine ähnliche Bilanz bei den Winterspielen nach sich ziehen: "Bei Olympia gibt es eine völlig neue Situation."
Frust bei der Konkurrenz
Doch selbst den Konkurrenten fehlt dafür im Moment der Glaube. Die talentierte Kanadierin Alex Gough, die in dieser Weltcupsaison immerhin dreimal Dritte wurde, meinte genervt: "Es ist frustrierend, dass immer die Deutschen vorne sind." Auch Josef Fendt, Präsident des Weltverbandes FIL, wünscht sich, "dass die vorderen Plätze etwas bunter durchmischt werden".
re / sid / dpa | Stand: 24.02.2013, 15:32