Doppel-Sitzer geschlagen - Frauen siegen vierfach
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Rennrodel
Doppel-Sitzer geschlagen - Frauen siegen vierfach
Ausgerechnet bei der Heim-Generalprobe für die WM ist die Siegesserie der deutschen Doppelsitzer gerissen. Toni Eggert und Sascha Benecken erreichten aber das Podest. Bei den Frauen gab es einen deutschen Vierfacherfolg.
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Ungewohntes Bild bei den Rennrodlern: Die deutschen Doppelsitzer sind beim Weltcup in Winterberg geschlagen worden. Nachdem die deutschen Rennrodler zuvor alle sechs Weltcup-Rennen für sich entschieden hatten riss ausgerechnet bei der Heim-Generalprobe für die WM im kanadischen Whistler die Serie.
Eggert/Benecken noch abgefangen
Am Sonntag landeten die Europameister Toni Eggert und Sascha Benecken hinter den österreichischen Olympiasiegern Andreas und Wolfgang Linger "nur" auf dem zweiten Platz. Nach dem ersten Lauf hatten die Deutschen noch knapp in Führung gelegen. Auf dem dritten Platz landeten die Italiener Christian Oberstolz und Patrick Gruber. "Ich bin nicht ganz so zufrieden. Wir waren langsam am Start. Wir sind in der Kurve acht reingerutscht und in die Zielkurve reingerutscht. Gewinnen kann man nur, wenn man zweimal gut fährt", sagte Eggert.
Richtig schief gelaufen ist es bei den Weltcup-Gesamtführenden Tobias Wendl und Tobias Arlt. Nach einem Patzer im ersten Lauf reichte es nur zum achten Platz. Nach dem ersten Durchgang hatten die Bayern gar nur auf dem 17. Platz gelegen.
Frauen wieder einsame Spitze
Die deutschen Rennrodlerinnen ließen in Winterberg nichts anbrennen. Europameisterin Matalie Geisenberger setzte sich auf ihrer Hausbahn durch. Mit ihrem baute mit dem fünften Saisonsieg baute die 25-Jährige auch ihre Führung im Gesamt-Weltcup aus. Hinter der Miesbacherin machten Anke Wischnewski, Olympiasiegerin Tatjana Hüfner und Corinna Martini den Vierfacherfolg der deutschen Frauen perfekt. "Mir wird das jetzt langsam selbst unheimlich, wie es in dieser Saison läuft", sagte die Siegerin, die nach dem ersten Durchgang noch auf dem zweiten PLatz gelegen hatte. Und trotz einiger Probleme reichte es zum Sieg. "Ich hatte im Training einen Sturz in Kurve 14 und bekomme dieses Missgeschick einfach nicht aus dem Kopf. In beiden Läufen bin ich dort quer gestanden", gestand Geisenberger.
re / dpa | Stand: 20.01.2013, 12:02