Medaillenregen für deutsche Rodler

Andi Langenhan, Felix Loch, Johannes Ludwig

WM in Whistler

Medaillenregen für deutsche Rodler

Sensationeller Start in die Rodel-WM: Felix Loch gewinnt seinen vierten Titel. Silber und Bronze ging ebenfalls an die deutschen Rodler. Auch die Doppelsitzer ließen der Konkurrenz keine Chance.

Was für ein starker Auftakt bei den Rodel-Weltmeisterschaften in Whistler: Felix Loch aus Berchtesgaden  hat sich seine insgesamt vierte Goldmedaille im Einzel gesichert, Tobias Wendl und Tobias Arlt (Berchtesgaden/Königssee) sicherten sich den Titel im Doppelsitzer. Und es kamen weitere drei Medaillen für die BSD-Athleten hinzu.

Loch: "Alles hat gestimmt"

Drei Jahre nach seinem Olympiasieg an gleicher Stelle ließ Felix Loch auf der Bahn von Whistler nichts anbrennen. Gleich im ersten Durchgang schockte der Titelverteidiger die Konkurrenz mit einer Fabelzeit. Nur die beiden anderen Deutschen Andi Langenhan aus Zella-Mehlis und der Oberhofer Johannes Ludwig konnten einigermaßen mithalten. Im zweiten Lauf ließ Loch dann nichts mehr anbrennen. "Ich war locker, das Material hat gestimmt - und vor allem im zweiten Lauf ist mir eine gewaltige Fahrt gelungen. Ich bin einfach rundum glücklich", sagte Loch und fügte an: "Ich fahre hier auf der Bahn einfach unheimlich gerne. Ich liebe es, wenn es in den Hochgeschwindigkeitsbereich geht." Langenhan und Ludwig freuten sich über Silber und Bronze. Einzig David Nöller wirkte etwas geknickt. Der Oberhofer wurde Vierter.

Doppelsitzer zeigen Konkurrenz die Kufen

Tobias Wendl und Tobias Arlt

Tobias Wendl und Tobias Arlt

Zuvor hatten bereits die deutschen Doppelsitzer für einen Doppelsieg gesorgt. Vier Jahre nach dem letzten Titel sicherten sich Tobais Wendl und Tobias Arlt überlegen die Goldmedaille. "Nach dem ersten Lauf hatten wir ordentlich Vorsprung. Den zweiten sind wir dann sicher gefahren und hatten kleine Probleme. Nach dem Pech der letzten Jahre bei Weltmeisterschaften ist die Erleichterung jetzt sehr groß", sagte Steuermann Wendl. Toni Eggert und Sascha Benecken aus Ilsenburg rundeten das grandiose Ergebnis mit der Silbermedaille ab. "Wir haben bestätigt, dass wir die Nummer zwei der Welt sind. Das war eine Super-Leistung", sagte Eggert. Rang drei ging an die österreichischen Olympiasieger und Titelverteidiger Andreas und Wolfgang Linger.

Stand: 02.02.2013, 09:38

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