Rodel-Weltverband folgt nicht den IOC-Sperren

Tatjana Iwanowa

Dopingskandal

Rodel-Weltverband folgt nicht den IOC-Sperren

Der Internationale Rennrodelverband (FIL) hat nach den Olympia-Sperren von Albert Demtschenko und Tatjana Iwanowa keine weiteren Sanktionen gegen die russischen Sportler verhängt. Iwanowa darf somit beim Weltcup am Königssee starten.

Die Disziplinarkommission der FIL könne einen Verstoß der beiden Athleten gegen die Anti-Doping-Regeln während der Olympischen Winterspiele 2014 in Sotschi nicht mit der erforderlichen Überzeugung feststellen, teilte der Verband mit. Im Zuge des Manipulations- und Dopingskandals um Gastgeber Russland bei den Winterspielen 2014 hatte das IOC unter anderem Demtschenko und Iwanowa Ende Dezember lebenslang von Olympia ausgeschlossen.

Demtschenko, mittlerweile russischer Nationaltrainer, hatte in Sotschi wie Iwanowa Silber gewonnen. Iwanowa ist als derzeit einzige Weltklasse-Rodlerin des russischen Teams dagegen eine wichtige Aktive für Russland. Der Weltcup am Königssee findet am kommenden Wochenende statt (6./7.1.2018)

Thema in B5 aktuell, 2.1.2018 um 22.55 Uhr

dpa/sid | Stand: 03.01.2018, 10:30

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