DSV-Kombinierer mit heftiger Hypothek

Johannes Rydzek

Weltcup in Chaux-Neuve

DSV-Kombinierer mit heftiger Hypothek

Die Probleme der deutschen Kombinierer auf der Sprungschanze sind am Sonntag im Teamwettbewerb deutlich geworden. Das DSV-Quartett geht mit einem riesigen Rückstand auf Norwegen in die Loipe.

Auf die deutschen Kombinierer wartet im zweiten Teamwettkampf der Saison in der Loipe ein hartes Stück Arbeit. Das DSV-Quartett um Vinzenz Geiger, Eric Frenzel, Fabian Rießle und Johannes Rydzek geht als Vierter mit einem Rückstand von 1:43 Minuten auf Spitzenreiter Norwegen in die Loipe. Der abschließende Lauf beginnt um 15.00 Uhr.

Deutschland sofort im Hintertreffen

Startspringer Vinzenz Geiger verpatzte seinen Sprung völlig. Der Youngster landete schon bei 86,5 Metern. Die Konkurrenz sprang deutlich weiter. Allen voran der Norweger Jörgen Graabak, der erst bei 107 Metern aufsetzte. Deutschland hatte nach dem ersten Springer schon 59 Sekunden Rückstand auf Norwegen und reihte sich auf dem sechsten Platz ein. Der Rückstand wuchs immer weiter an, weil Eric Frenzel (103 m), Fabian Rießle (105,0 m) und Johannes Rydzek (109,5 m) stets kürzer sprangen als die Norweger.

Routinier Björn Kircheisen war am Sonntag nur Zuschauer und doch ein Gewinner: Der 34-Jährige hatte 24 Stunden zuvor mit Platz 15 im Einzel das letzte deutsche Olympiaticket gelöst. Der Sachse nimmt somit in Pyeongchang (9. bis 25. Februar) an seinen fünften Winterspielen teil.

Thema in: Wintersport im Ersten, das Erste, 21.01.2018, 9.00 Uhr

sst/sid | Stand: 21.01.2018, 13:01

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