Weng und Ustjugow verteidigen Führung bei "Ski Tour Canada"

Heidi Weng (li.) beim Verfolgungsrennen in Quebec

Langlauf

Weng und Ustjugow verteidigen Führung bei "Ski Tour Canada"

Die Norwegerin Heidi Weng und der Russe Sergej Ustjugow haben ihre Gesamtführung bei der "Ski Tour Canada" in Québec im Langlauf verteidigt. Sandra Ringwald kam als beste Deutsche in die Top 15.

Im 10-Kilometer-Handicaprennen der Damen in Québec gab Weng in einem dramatischen Zielsprint ihrer Landsfrau Therese Johaug nach 24:18,8 Minuten um eine Zehntelsekunde das Nachsehen. Im Gesamtklassement führt Weng dank eines Bonus' für den Etappensieg mit 5,1 Sekunden vor der Weltcup-Spitzenreiterin. Die drittplatzierte Astrid Uhrenholdt Jacobsen, ebenfalls aus Norwegen, hat nach der vierten von insgesamt acht Etappen bereits einen Rückstand von 1:15,2 Minuten.

Ringwald in den Top-15

Sandra Ringwald

Sandra Ringwald

Sandra Ringwald verlor im Verfolgungsrennen mehr als eine Minute auf die Spitze, verbesserte sich als beste deutsche Läuferin aber dennoch um drei Plätze auf Rang 13. Die 25-Jährige aus Schonach hat jetzt einen Rückstand von 4:32,6 Minuten. Nicole Fessel lief von Platz 20 auf 18 vor, Victoria Carl ist jetzt 21.

Ustjugow gewinnt bei den Herren - Deutsche weit zurück

Sergey Ustiugov beim 15 Kilometer-Rennen in Quebec

Sergey Ustiugov beim 15 Kilometer-Rennen in Quebec

Bei den Herren lieferte sich Ustjugow im Handicaprennen über 15 Kilometer ein spannendes Rennen mit seinem Verfolger Petter Northug aus Norwegen. Der Russe war 17 Sekunden vor dem 13-maligen Weltmeister in die Loipe gegangen und hatte im Ziel nach 34:31,8 Minuten 17,7 Sekunden Vorsprung. Auch er erhielt einen Bonus für den Tagessieg und liegt nach vier von acht Etappen nun 22,7 Sekunden vor Northug. Rang drei behauptete dessen Landsmann Emil Iversen, der allerdings viel Boden verlor und im Ziel 1:02,2 Minuten zurücklag.

Jonas Dobler machte als bester Deutscher sieben Plätze gut und ist jetzt immerhin 52. Sprint-Spezialist Sebastian Eisenlauer fiel dagegen um 17 Plätze auf Rang 55 zurück.

dpa/sid | Stand: 06.03.2016, 08:55

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