Größter Erfolg für Eisenlauer

Sebastian Eisenlauer, Tour de Ski, Sprint Oberstdorf (5.1.2016)

Tour de Ski

Größter Erfolg für Eisenlauer

Was für ein Erfolg für Sebastian Eisenlauer bei der Tour de Ski: Der 25-Jährige kämpfte sich bei versammelter Elite bis ins Finale. Der Sieg im klassischen Sprint ging an den Norweger Emil Iversen. Bei den Frauen sorgte die US-Amerikanerin Sophie Caldwell für eine Überraschung.

So hatte man Sebastian Eisenlauer noch nie gesehen: Kräftiger Doppelstockschub, bärenstarker Wille und eine Pirsch bis ins Finale. In Oberstdorf konnte der 25-Jährige dann zwar nicht in die Entscheidung eingreifen, doch mit Platz sechs feierte der Läufer aus Sonthofen sein bestes Weltcup-Resultat überhaupt. Dementsprechend euphorisiert war er nach der wilden Hatz: "Ich habe bewusst Kräfte für heute aufgespart, aber dass es so gut aufgeht, hätte ich mir kaum erträumen können." Und er setzte noch einen drauf: "Das war ziemlich geil".

Letzteres galt auch für Andreas Katz, der mit dem Einzug ins Halbfinale ebenfalls ein tolles Resultat hinlegte. Letztendlich stand für den noch 27-Jährigen (feiert am 8. Januar Geburtstag) ein Top-20-Rang zu Buche. Den Tagessieg sicherte sich der Norweger Emil Iversen, der Sergej Ustjugow aus Russland und den Kasachen Alexej Poltoranin auf die Plätze verwies. Die Gesamtführung bei der Tour verteidigte der Norweger Martin Johnsrud Sundby, der in Oberstdorf Vierter wurde.

Caldwell überrascht - Ringwald mit Top-Resultat

Auch die Frauen sprinteten am Dienstag (5.1.2016) um Weltcup-Punkte. Hier holte sich überraschend die US-Amerikanerin Sophie Caldwell den Erfolg. Mit Rang zwei und drei mussten sich dagegen die Norwegerinnen Heidi Weng und Ingvild Flugstad Östberg begnügen. Mit Rang drei verteidigte Östberg allerdings ihre Gesamtführung bei der Tour de Ski vor Landsfrau Therese Johaug, die am Dienstag nur Fünfte wurde. Für ein Top-Resultat aus deutscher Sicht sorgte Sandra Ringwald aus Schonach-Rohrhardsberg, die als Achte ihr bestes Saisonergebnis feierte.

Insgesamt überzeugten die DSV-Damen mit einem guten Mannschaftsergebnis. Auch wenn Sprint-Ass Hanna Kolb (Buchenberg) nach einem starken Qualifikationslauf im Viertelfinale unglücklich ausgeschieden war und am Ende Rang 13 belegte. Für Denise Herrmann (Oberwiesenthal/16.), Lucia Anger (19.), Nicole Fessel (beide Oberstdorf/27.) und Stefanie Böhler (Ibach/24.) war nach guter Quali in ihrem ersten Ausscheidungslauf Schluss.

jmd/dpa/sid | Stand: 05.01.2016, 16:09

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