Keine Podestplätze in Astana
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Eisschnelllauf-Weltcup
Keine Podestplätze in Astana
Einen Tag nach ihrem 100. Weltcup-Podestplatz verpasste Claudia Pechstein in Astana über die wenig geliebten 1.500 Meter die Top 3. Auch in der Team-Verfolgung der Frauen und bei den 10.000 Metern der Herren war das Podest weit entfernt.
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Claudia Pechstein ist beim Weltcup der Eisschnellläufer in Astana über 1.500 Meter auf dem neunten Platz gelandet. Die 40-jährige Berlinerin verlor das direkte Duell gegen ihre tschechische Freundin Martina Sablikova knapp. Beide liefen 1:58,29 Minuten, Sablikova war am Ende aber zwei Tausendstel-Sekunden "schneller" und wurde Achte.
Nesbitt erneut nicht zu schlagen
Die gesundheitlich leicht angeschlagene Pechstein sagte nach dem Rennen: "Ich bin zufrieden damit. Es ist sicher nicht meine Lieblingsstrecke, aber es war dennoch ein gutes Training. Man hat gesehen, dass die Leute, die die 5000 gelaufen sind, mehr Probleme gehabt haben. Der Abstand nach vorne war nicht ganz so groß."
Der Sieg in der kasachischen Hauptstadt ging an die Kanadierin Christine Nesbitt. Die Weltmeisterin, die damit bereits ihren zweiten Saisonerfolg feierte, vewies in 1:57,18 Minuten die Niederländerinnen Marrit Leenstra (1:57,29 Minuten) und Linda de Vries (1:57,30) auf die Plätze zwei und drei.
Männer: Mortiz Geisreiter wird Achter
Bei den Männern hat Moritz Geisreiter aus Inzell über den langen Kanten einen beachtlichen achten Platz belegt. Der Chemnitzer Alexej Baumgärtner wurde Elfter. Den Sieg über die 10.000 Meter machten die Niederländer unter sich aus. Der WM-Zweite Jorrit Bergsma setzte sich in 12:50,40 Minuten vor Bob de Jong (12:51,22 Minuten) durch. Dritter wurde Lee Seung-Hoon aus Südkorea, allerdings bereits mit 17 Sekunden Rückstand zu dem Sieger. Sven Kramer aus den Niederländen fehlte.
Damen-Verfolgung: Deutsches Team auf Platz sechs
In der abschließenden Damen-Verfolgung haben Deutschlands Eisschnellläuferinnen nur den sechsten Platz in der Team-Verfolgung belegt. Zwei Wochen nach dem Erfolg beim Auftaktrennen in Heerenveen waren Claudia Pechstein, Stephanie Beckert und Isabell Ost in 3:03,52 Minuten gut fünf Sekunden langsamer als Sieger Kanada. Christine Nesbitt, Brittany Schussler und Ivanie Blondin unterboten in 2:58,40 Minuten nach sechs Runden als einziges Trio die Drei-Minuten Marke. Zweiter wurde Südkorea in 3:00,55 Minuten, Rang drei ging an die Niederländerinnen, die 3:00,71 Minuten liefen.
dpa/sid | Stand: 02.12.2012, 10:55