Van Veen sieht positive Signale

Jan van Veen

Nach der Eisschnelllauf-Saison

Van Veen sieht positive Signale

Langsam kommen die deutschen Eisschnellläufer aus dem tiefen Tal. Bundestrainer Jan van Veen blickt auf eine Saison zurück, die dem DESG immerhin mehr Podestplätze und drei WM-Medaillen bescherte.

Ist im deutschen Eisschnelllauf die Trendwende eingeläutet? Bundestrainer Jan van Veen ist nach Abschluss des Weltcup-Winters optimistisch: "Ein Ziel war, die Negativspirale zu stoppen. Nach dem Tiefpunkt geht es jetzt in eine  andere Richtung."

Drei Athleten ragen heraus

Neun Podestplätze haben die deutschen Eisschnellläuferinnen und Eisschnellläufer in dieser Saison geschafft. Der Chemnitzer Nico Ihle feierte über die 500 Meter sogar zwei Siege und holte auch bei der Einzelstrecken-WM eine Medaille. Das gelang auch der unverwüstlichen Claudia Pechstein und Langstreckenspezialist Patrick Beckert.

Van Veen dämpft Olympia-Erwartungen

"Nico hat ein Riesenjahr hingelegt, Respekt. Und das gilt auch für Claudia und Patrick. Das sind Fingerzeige im Hinblick auf Olympia", sagte van Veen, der seit einem Jahr die deutschen Athleten betreut. Ihle, Pechstein und Beckert zählen allerdings nicht zur festen Trainingsgruppe van Veens. "Die zwei, drei hinter ihnen können mitlaufen und haben einen Schritt nach vorne gemacht. Wozu das reicht, muss man sehen", sagte van Veen, der um Geduld warb: "Natürlich werden wir an Medaillen gemessen, doch es bleibt ein langer Weg, der nicht nach den Olympischen Spielen aufhört." Mit Blick auf die Winterspiele 2018 in Pyeongchang soll die Teamverfolgung der Frauen noch stärker in den Fokus rücken. "Da haben wir Arbeit vor uns und müssen mehr investieren, in der Vorbereitung richtig Gas geben", sagte van Veen.

sid/pm | Stand: 13.03.2017, 12:24

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