Beckert läuft sich warm - Rekord für Geisreiter
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Weltcup in Inzell
Beckert läuft sich warm - Rekord für Geisreiter
Stephanie Beckert hat sich beim Weltcup der Eisschnellläufer in Inzell in der B-Gruppe mit einer ordentlichen Leistung für die 3.000 Meter warmgelaufen. Bei den Herren verbesserte Moritz Geisreiter seinen deutschen Rekord.
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Die Erfurterin Stephanie Beckert ist mit einer ordentlichen Zeit in den Weltcup der Eisschnellläufer in Inzell gestartet. Die Erfurterin kam über die ungeliebten 1.500 Meter auf 2:02,31 Minuten. Weil Beckert bisher noch keine Weltcup-Rennen über diese Distanz bestritten hatte, musste sie in der schwächeren B-Gruppe starten.
Schokoladendisziplin am Sonntag
Am Sonntag zählt die Thüringerin Beckert dann über die doppelte Distanz zu den Sieganwärterinnen. "Mein Ziel ist es, auf dem Podium zu stehen, auch insgesamt", sagte die Erfurterin. "Wir werden halt sehen, was der Rücken macht." Zuletzt hatte Beckert wegen der Beschwerden ihr Trainingspensum etwas drosseln müssen. Am Samstag starteten alle deutschen Läuferinnen in der B-Gruppe. Dabei verpasste Monique Angermüller aus Berlin nach überstandenen Knieproblemen in 1:59,65 Minuten nur knapp den Sieg.
Wüst siegt in der A-Gruppe
Den Sieg in der A-Gruppe holte sich Olympiasiegerin Ireen Wüst (1:55,95 Minuten) vor ihrer Teamgefährtin Diane Valkenburg (1:56,42) und der Russin Jekaterina Schichowa (1:57,07). In Abwesenheit der Weltcup-Führenden Christine Nesbitt aus Kanada übernahm die Niederländerin Marrit Leenstra dank Rang sechs (1:57,73) die Spitze der Gesamtwertung.
Pechstein testet für Sotschi
Auch Claudia Pechstein ließ die 1.500 Meter in Inzell aus und konzentrierte sich auf das Massenstartrennen und die 3.000 Meter. Im Massenstart musste sie zwischenzeitlich das Hauptfeld an eine Ausreißergruppe heranführen. Die Berlinerin, die in Kürze 41 Jahre alt wird, konnte im Endspurt nicht mehr eingreifen. "Es war ein schweres Rennen", sagte Pechstein, befand aber: "Es macht Spaß und ist ein gutes Training." Kim Bo-Reum aus Südkorea übernahm durch ihren Sieg die Weltcup-Führung.
Pechstein, die in dieser Saison schwankende Leistungen gezeigt hatte, dient der zweitägige Weltcup in Inzell als Test für die Weltmeisterschaften im Mehrkampf und auf den Einzelstrecken. Die Titel auf den Einzelstrecken werden zum Saisonhöhepunkt Ende März im russischen Sotschi vergeben. "Die Rennen auf der Olympiabahn von 2014 sind für mich der Saisonhöhepunkt, dort möchte ich gerne eine Medaille gewinnen", so Pechstein.
Geisreiter mit neuem Rekord
Bei den Herren verbesserte Lokalmatador Moritz Geisreiter seinen deutschen Rekord über die 5.000 Meter. Geisreiter lief die Distanz in 6:16,81 Minuten und unterbot damit die bisherige Bestmarke vom 25. November 2011 aus Astana. Zudem verpasste er als Gesamt-Vierter knapp den ersten Podestplatz seiner Karriere. Den Sieg machten erwartungsgemäß die Niederländer unter sich aus. Welt- und Europameister Sven Kramer (6:11,76 Minuten) gewann vor Bob de Jong (6:14,08) und dem Weltcup-Führenden Jorrit Bergsma (6:14,55).
re /dpa | Stand: 09.02.2013, 14:13