Das waren die Champions im letzten Winter

Das waren die Champions im letzten Winter

Siege, Tränen, Glücksmomente und Erfolge für die Ewigkeit: Wer schnappte sich in welcher Sportart den Gesamtweltcup? Wir zeigen die großen Champions der Saison 2016/2017.

Laura Dahlmeier

Biathlon - Laura Dahlmeier (Garmisch-Partenkirchen)

Laura Dahlmeier hat sich in dieser Saison einen Traum erfüllt. Die 23-jährige Bayerin gewann erstmals in ihrer Karriere den Gesamtweltcup. Nach fünf WM-Titeln in Hochfilzen gelang ihr in Kontiolahti und damit am vorletzten Weltcup-Wochenende die Krönung der Saison.

Biathlon - Laura Dahlmeier (Garmisch-Partenkirchen)

Laura Dahlmeier hat sich in dieser Saison einen Traum erfüllt. Die 23-jährige Bayerin gewann erstmals in ihrer Karriere den Gesamtweltcup. Nach fünf WM-Titeln in Hochfilzen gelang ihr in Kontiolahti und damit am vorletzten Weltcup-Wochenende die Krönung der Saison.

Biathlon - Martin Fourcade (Frankreich)

Ein Jahr für die Geschichtsbücher hat Martin Fourcade in den Schnee gezaubert. Der Franzose gewann den Gesamt-Weltcup zum sechsten Mal in Folge und das schon sechs Rennen vor dem Saisonende. Frankreichs Superstar ist der erste Skijäger, dem dieses Kunststück gelang.

Ski alpin - Mikaela Shiffrin (USA)

Vier Tage nach ihrem 22. Geburtstag hat sich Mikaela Shiffrin zum ersten Mal den Gewinn des Gesamtweltcups gesichert. Sie sich damit nach der damals 19-jährigen Kroatin Janica Kostelic (2001) die zweitjüngste Athletin, die das große Kristall ihr Eigen nennen darf.

Ski alpin - Marcel Hirscher (Österreich)

Marcel Hirscher ist der Martin Fourcade der alpinen Rennläufer. Der 28-jährige Österreicher bricht einen Rekord nach dem anderen. In diesem Winter stand der beste Allrounder der Welt schon fünf Rennen vor Schluss auch rechnerisch als Gesamtsieger fest. An seinem sechsten Triumph hatte aber auch schon Wochen vorher keiner Zweifel.

Skispringen - Sara Takanashi (Japan)

Fünf Mal gewann Sara Takanashi in den vergangenen sechs Jahren überlegen den Gesamt-Weltcup. Auch diesmal war die Japanerin zumindest im Weltcup unschlagbar. Kurz vor der WM stellte sie zudem den Rekord von Gregor Schlierenzauer mit 53 Weltcupsiegen ein.

Skispringen - Stefan Kraft

Erst beim letzten Springen fiel die Entscheidung. In Planica zementierte der Österreicher seine Führungsposition und holte sich zum ersten Mal in seiner Karriere die große Kugel vor dem Polen Kamil Stoch. Andreas Wellinger belegte als bester Deutscher den vierten Platz.

Nordische Kombination - Eric Frenzel (Oberwiesenthal)

Eric Frenzel hat Historisches geschafft. Zum fünften Mal in Folge ist der Sachse Weltcup-Gesamtsieger. Das hat vor ihm noch keiner geschafft! In einem spannenden Duell setzte sich Frenzel beim letzten Weltcuprennen in Schonach entscheidend gegen seinen Rivalen Johannes Rydzek ab.

Langlauf - Heidi Weng (Norwegen)

Drei Norwegerinnen in den Top 5 - und ganz oben thront Heidi Weng. Zwei Rennen vor dem Saisonende brachte die 25-Jährige nach zwei dritten Plätzen in den vergangenen beiden Jahren ihren ersten Weltcupsieg unter Dach und Fach. Weng profitierte dabei auch davon, dass die überragende Marit Björgen nach einer Babypause erst verspätet in die Saison eingestiegen ist.

Langlauf - Martin Johnsrud Sundby (Norwegen)

Martin Johnsrud Sundby entschädigte sich mit der großen Kristallkugel für die enttäuschende WM. Der 32-Jährige sicherte sich bei Volksfeststimmung in den Wäldern rund um Oslo zum vierten Mal in Folge den Gesamtweltcup. Der Erfolg 2014/15 ist ihm aber mittlerweile wegen eines Dopingvergehens aberkannt worden.

Zweierbob - Francesco Friedrich (Oberbärenburg)

Francesco Friedrich bleibt der Dominator im Zweierbob. Nach seinem EM- und WM-Titel gewann er auf der Olympia-Bahn in Pyeongchang auch das Weltcupfinale und sicherte sich mit Anschieber Thorsten Margis die Kristallkugel im Gesamtweltcup.

Zweierbob - Jamie Greubel (USA)

Nach dem zweiten Platz in der Gesamtwertung im letzten Jahr, folgte in diesem Winter die Krönung: Die Amerikanerin Jamie Greubel (links) thront nach fünf Saisonsiegen zum ersten Mal ganz oben.

Viererbob - Alexander Kasjanow (Russland)

Beim Weltcupfinale hatte der Russe Alexander Kasjanow gleich doppelt Grund zur Freude. Er jubelte über den Tagessieg und gleichzeitig den Gesamtweltcup-Erfolg.

Rennrodeln - Natalie Geisenberger (Miesbach)

Eine "Serientäterin" ist auch Natalie Geisenberger. Die 29-Jährige rodelt seit der Saison 2012/2013 besser als alle anderen. Der Lohn ist die fünfte große Kugel in Folge für die Rennrodlerin aus Bayern.

Rennrodeln - Roman Repilow (Russland)

An dieser Stelle hatten viele Felix Loch erwartet, doch der deutsche Dominator erlebte eine völlig verkorkste Saison. Nach fünf Gesamtsiegen in Folge musste er diesmal dem Russen Roman Repilow den Vortritt lassen.

Rennrodeln Doppelsitzer - Toni Eggert / Sascha Benecken (Suhl)

Es war einfach das Jahr der Thüringer Rodler Toni Eggert und Sascha Benecken. In Innsbruck/Igls holte das Duo erstmals den WM-Titel und feierte auch den Gesamtweltcup mit sieben Siegen aus neun Rennen.

Skeleton - Jacqueline Lölling (Weidenau)

Skeleton-Weltmeisterin Jacqueline Lölling hat ihre beeindruckende Saison mit dem Sieg im Gesamtweltcup gekrönt. Die 22-Jährige sicherte sich mit ihrem Sieg beim Saisonfinale auf der künftigen Olympiabahn in Pyeongchang erstmals die Kristallkugel.

Skeleton - Martins Dukurs (Lettland)

Er ist der beste Skeleton-Fahrer der Geschichte: Martins Dukurs aus Lettland hat seit der Saison 2009/2010 immer den Gesamtweltcup gewonnen.

Snowboardcross - Pierre Vaultier (Frankreich)

Er ist amtierender Olympiasieger, holte WM-Gold in der Sierra Nevada und nun auch noch zum insgesamt fünften Mal den Gesamtweltcup: Pierre Vaultier aus Frankreich ist nicht erst seit diesem Winter der Mann, den es beim Snowboardcross zu schlagen gilt.

Snowboardcross - Eva Samkova (Tschechien)

Letztes Jahr war sie noch Zweite hinter der Italienerin Michela Moioli. In dieser Saison holte sich die Tschechin Eva Samkova aus Liberec die Kristallkugel und den Gesamtweltcup.

Para-Ski - Andrea Rothfuss (Mitteltal) und Anna Schaffelhuber (Regensburg)

Das alpine Paraskiteam war im vorolympischen Jahr einmal mehr das Maß aller Dinge. Namentlich Anna Schaffelhuber (Damen sitzend/rechts im Bild) und Andrea Rothfuss (Damen stehend) dominierten die Konkurrenz und gewannen sowohl den Gesamtweltcup als auch Gold bei den Weltmeisterschaften im italienischen Tarvisio.

Para-Biathlon - Anja Wicker (Stuttgart)

Erst feierte Anja Wicker mit Gold und Bronze eine erfolgreiche Generalprobe auf den paralympischen Strecken in Pyeongchang. Beim Weltcupfinale in Sapporo (Japan) sicherte sich die Stuttgarterin dann auch noch den Gesamtweltcup.

Para-Biathlon - Martin Fleig (Freiburg)

Erfolgreichster Deutscher bei der Heim-WM der Para-Biathleten in Finsterau war Martin Fleig. Der 27-Jährige holte in der sitzenden Konkurrenz mit zwei Mal Gold und einmal Bronze im Biathlon sowie einmal Bronze im Langlauf vier Medaillen. Außerdem gewann er den Gesamtweltcup.

Stand: 25.03.2017, 16:15 Uhr

Darstellung: