Oberhof mit zweiter "Schnee-Fabrik" gegen Temperaturflaute

Wegen Plusgraden bis nach Weihnachten

Oberhof mit zweiter "Schnee-Fabrik" gegen Temperaturflaute

Es ist warm und es soll erst einmal warm bleiben im Thüringer Wald. Der Biathlon-Weltcup in Oberhof soll aber dennoh stattfinden. Dafür wurde jetzt technisch aufgerüstet.

Die Organisatoren Biathlon-Weltcups in Oberhof versuchen trotz der milden Witterung die Wettkämpfe abzusichern. Um ausreichend Kunstschnee für die Wettkämpfe vom 6. bis 10. Januar zu produzieren, wurde nun eine zweite "Schnee-Fabrik" in Betrieb genommen. Eine Anlage kann bei Temperaturen bis plus acht Grad Celsius täglich ganz ohne chemische Zusätze maximal 100 Kubikmeter Schnee herstellen.

Minusgrade erst im Januar erwartet

Das Oberhofer Maskottchen "Flocke"

Das Oberhofer Maskottchen "Flocke" - Schneeflocken fehlen in diesem Winter noch.

Zwei solche Anlagen hat der Deutsche Skiverband (DSV) im Südtiroler Bozen gekauft. Die "Snowfactory" besteht aus zwei riesigen Containern. In diesen wird Wasser zu Eis gekühlt, das dann in winzigen Kristallen über Rohre direkt in das Schneedepot in der Rennsteig-Arena geblasen wird. Die Wetterprognosen sagen bis Weihnachten keinen Dauerfrost für Oberhof voraus. Danach soll es etwas kälter werden. Ob das Thermometer aber dauerhaft in den Minusbereich dreht, ist unklar.

 Wettkämpfe am Samstag und Sonntag fast ausverkauft

Derweilen laufen die Vorbereitungen für die insgesamt sechs Rennen am Grenzadler - je ein Sprint am Donnerstag und Freitag, je zwei Verfolger und Massenstarts am Samstag und Sonntag - weiter auf Hochtouren. Während für das Wochenende nur noch wenige Tickets zur Verfügung stehen, sind für die ersten beiden Tage noch Karten in allen Kategorien zu haben.

Stand: 15.12.2015, 18:49

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