Gössner Sechste im Sprint
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Biathlon-WM in Nove Mesto
Gössner Sechste im Sprint
Miriam Gössner hat bei der Weltmeisterschaft von Nove Mesto den sechsten Platz im Sprint belegt. Den Sieg holte sich Olena Pidgruschna aus der Ukraine vor der Norwegerin Tora Berger und Wita Semerenko aus der Ukraine.
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Miriam Gössner hat nach ihrem verpatzten WM-Auftakt in der Mixed-Staffel Wiedergutmachung betrieben. Einen Podestplatz vergab sie durch zwei Fehler im Liegendschießen. "Die zwei Fehler waren ärgerlich, weil ich extra auf der Strecke Gas rausgenommen habe", sagte Gössner im Ziel. Und wirklich, die 22-Jährige hatte derart verhalten begonnen, dass man tatsächlich um ihre Laufform fürchten musste. Nach dem Liegendschießen ging sie bereits mit 47 Rückstand auf die Spitze auf die Strecke. Auch auf der zweiten Runde machte sie auf die Konkurrenz wenig gut. Nach einem blitzsauberen Stehendschießen drehte sie dann aber auf. Für einen Podestplatz reichte es zwar nicht, aber mit der zweitbesten Laufzeit hinter Tora Berger meldete sich die Garmischerin zurück: "Die Zeitabstände sind nicht so groß, ich denke in der Verfolgung wird es spannend."
Ukrainische Taktik zahlt sich aus
Tora Berger, Olena Pidgruschna, Wita Semerenko (von links)
Den Sieg machten andere unter sich aus. Die Ukrainerin Olena Pidgruschna hielt mit zwei fehlerfreien Schießeinlagen und einer überraschend starken Schlussrunde die anstürmende Weltcupführende Berger auf Distanz, die sich stehend einen Fehler geleistet hatte. Die Ukraine hatte als einziges Spitzenteam ihre besten Läuferinnen in der Mixed-Staffel geschont. Was sich auszahlte, da mit Wita Semerenko eine weitere Ukrainerin auf dem Podest stand. Der DSV blieb hingegen zum ersten mal seit 16 Jahren ohne Medaille in einem WM-Sprint. Zuletzt hatten Magdalena Neuner dreimal und Kati Wilhelm, Andrea Henkel und Uschi Disl je einmal für sechs deutsche Siege in Folge gesorgt.
Hildebrand überzeugt am Schießstand - Henkel patzt
Neben Gössner wusste auch Franziska Hildebrand zu überzeugen. Die für Clausthal-Zellerfeld startende Sachsen-Anhalterin leistete sich am Schießstand keinen Fehler und lief auf den 13. Platz. Dagegen ließ Andrea Henkel (Großbreitenbach) gleich drei Scheiben stehen und landete auf Rang 33 im geschlagenen Feld. Im Ziel zeigte sich die 35-Jährige ratlos: "Auf der Strecke ging es ganz gut, aber die zwei Fehler am Ende waren zuviel. Ich hatte eigentlich keine Probleme, aber die Scheiben sind einfach nicht gefallen." Für den Verfolger rechne sie sich deshalb nicht mehr viel aus. Nadine Horchler (Willingen) muss zu diesem gar nicht mehr antreten. Mit vier Fehlern qualifizierte sie sich nicht für das Rennen der besten 60.
kos | dpa | Stand: 09.02.2013, 17:26