Weißrussin Skardino gewinnt über 15 Kilometer

15 km Einzel in Östersund

Weißrussin Skardino gewinnt über 15 Kilometer

Beim ersten Einzelrennen sortierten sich die deutschen Biathletinnen nicht in den Top Ten ein. Die Weißrussin Nadeschda Skardino blieb fehlerfrei und holte sich den Sieg. Beste DSV-Athletin war Franziska Hildebrand.

Die Entscheidung am Mittwoch (29.11.2017) im schwedischen Östersund fiel am Schießstand. Pro Fehler gab es eine Strafminute, die Siegerin traf allerdings alle Scheiben und setzte sich mit 42,57 Minuten gegen die Konkurrenz durch. Auch die Norwegerin Synnøve Solemdal als Zweite und Julia Dschima aus der Ukraine als Dritte blieben fehlerfrei. Ohne Ausnahmeathletin Laura Dahlmeier reichte es für das Team von Bundestrainer Gerald Hönig dagegen nicht für die Top Ten.

Hildebrand treffsicher

Beim ersten Leistungstest im Einzel hatte Franziska Hildebrand das Rennen über die 15-Kilometer-Distanz eröffnet. Bei frostigen Temperaturen räumte die erfahrenste der sechs DSV-Athletinnen die ersten fünfzehn Scheiben pefekt ab. Im letzten Schießen kassierte sie dann allerdings noch einen Fehlschuss. "Für mich persönlich war es die Kälte", sagte Hildebrand, die mit einem Rückstand von 1:46.70 Minuten 13. wurde und die halbe Olympianorm erfüllte. "Es ist wirklich schön, dass der 13. Platz schon mal auf der Habenseite steht", so die 30-Jährige. Ihre Teamkollegin Karolin Horchler meldete sich nach ihrem Schulterbruch immerhin eindrucksvoll zurück. Mit viel Sicherheit am Schießstand (0|0|0|1) lieferte sie als 19. einen guten Einstand ab.

Franziska Hildebrand zufrieden - "Einigermaßen gelungen heute"

Sportschau | 28.11.2017 | 01:48 Min.

Zu viele Strafminuten - nur Hermann läuferisch in Topform

Nicht ganz optimal lief es auch für Denise Hermann (23.). Sie begann besonnen und schnell, kassierte dann vier Fehler (0|2|1|1) - läuferisch war sie allerdings sehr gut unterwegs. "Ein, zwei Fehler weniger wären ganz gut gewesen. Ich weiß aber, dass ich gut in Schuss bin und freue mich auf den Sprint", so die schnellste Läuferin des Rennens.

Teamkollegin Franziska Preuß war mit ihrer Leistung nicht zufrieden. Die Jüngste im Feld der DSV-Damen blieb nur Liegend fehlerfrei (0|1|0|1). Mit zwei Fehlschüssen reichte es für die 23-Jährige nach ihrem Weltcup-Comeback nur auf Platz 30. "Es war nicht der Oberburner. Läuferisch ging es schwer, da fehlen die Körner noch ein bisschen", fasste sie das Rennen zusammen. Maren Hammerschmidt (0|2|0|1) kassierte insgesamt drei Strafminuten. Damit musste sie sich fünf Plätze hinter Preuß einreihen. Auch Teamkollegin Vanessa Hinz (0|2|1|0) traf nur 17 der 20 Scheiben und wurde 47.

Thema in: B5 aktuell, 29.11., 20.55 Uhr

mla | Stand: 29.11.2017, 18:27

Biathlon | Weltcupstand Damen

Name P
1. Kaisa Mäkäräinen 196
2. Marte Olsbu 183
3. Synnöve Solemdal 179
4. Julia Dschima 175
5. Denise Herrmann 167

Biathlon | Weltcupstand Herren

Name P
1. Martin Fourcade 264
2. Johannes Thingnes Bö 238
3. Jakov Fak 216
4. Simon Schempp 176
5. Tarjei Bö 170

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