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Kurzmeldungen

Snowboarderin Selina Jörg nimmt Olympia-Quali

Selina Jörg

Snowboarderin Selina Jörg hat am Freitag (15.12.2017) im Parallel-Riesenslalom von Cortina d'Ampezzo einen zweiten Platz eingefahren und sich damit souverän das Ticket nach Pyoengchang gesichert. Für das deutsche Team war es der zweite Weltcup-Podestplatz innerhalb von 24 Stunden. Die Allgäuerin musste sich nur Ester Ledecka aus Tschechien geschlagen geben. Schon am Donnerstag hatte die zweifache Weltmeisterin ein deutsch-tschechisches Finale für sich entschieden: Da hatte Ledecka das Rennen gegen Jörgs Teamkollegin Ramona Hofmeister gewonnen. Neben der 29-jährigen Jörg überzeugte auch Carolin Langenhorst, die wie am Donnerstag in Carezza ins Viertelfinale kam und am Ende den fünften Platz belegte. Hofmeister schied diesmal im Achtelfinale aus. Von den deutschen Herren schaffte auch Patrick Bussler die nationale Olympia-Norm. Der 33-Jährige kam als einziger Deutscher in den K.o.-Runden nicht über das Achtelfinale hinaus. Aber Bussler sicherte sich als 15. das notwendige zweite Top-16-Resultat. Den Sieg holte sich der Österreicher Alexander Payer.

Skicrosserin Heidi Zacher wieder Zweite

Skicrosserin Heidi Zacher

Dritter Weltcup – dritter Podestplatz für Heidi Zacher. Deutschlands beste Skicrosserin fuhr im österreichischen Montafon auf Platz zwei. Die 29-Jährige aus Lenggries musste sich nur der Schweizerin Fanny Smith geschlagen geben. Schon bei den ersten Rennen des Olympia-Winters in Val Thorens und Arosa war Zacher jeweils Zweite geworden. In Montafon fehlten ihr nach einer starken Aufholjagd im Fotofinish nur Zentimeter zum insgesamt sechsten Erfolg ihrer Karriere. Celia Funkler und Julia Eichinger waren im Viertelfinale ausgeschieden.

Freitag und Eisenbichler überzeugen bei Qualifikation in Engelberg

Richard Freitag

Beim Qualifikationsspringen für das Springen von der Großschanze im schweizerischen Engelberg-Titlis am Samstag (16.12.2017) haben Richard Freitag, der Führende der Weltcup-Wertung und Markus Eisenbichler ihre tolle Form bestätigen können. Während der Österreicher Stefan Kraft die Qualifikation mit 134,5 Metern und 144,5 Punkten für sich entschied, belegte Richard Freitag (132 Meter/140,7 Punkte) vor Markus Eisenbichler (128 Meter/139,9 Punkte) den zweiten Platz. Auf Rang vier und fünf folgen die beiden starken Polen Dawid Kubacki udn Maciej Kot. Auch die weiteren DSV-Springer haben sich für das morgige Springen qualifiziert: Andreas Wellinger landete auf einem zwölften Platz, Karl Geiger auf 17, Pius Paschke auf 26, Stephan Leyhe auf Rang 34 und Constantin Schmid auf 50. Engelberg ist die letzte Station vor der kommenden Vierschanzentournee und so meinte Bundestrainer Werner Schuster vor den Wettkämpfen: "Wir wollen auch in Engelberg den nächsten Schritt tun und auf dem Podest landen". Ob es klappt wird am Samstag ab 16.00 Uhr entschieden.

Keine Abfahrt am Wochenende in Val d'Isère

Viktoria Rebensburg

Weiterer heftiger Neuschnee hat die alpinen Skirennfahrerinnen in Val d'Isère um ihre Abfahrt gebracht. Weil es in der Nacht erneut schneite und die Pistenpräparierung den ganzen Freitag über dauere, wurde auch das zweite Training für die für Samstag geplante Schussfahrt gestrichen. Laut Reglement muss vor jeder Abfahrt mindestens ein Training stattfinden. Noch am Donnerstag hatte es Überlegungen gegeben, die Abfahrt am Sonntag oder sogar Montag nachzuholen. Diese Pläne verwarf der Weltverband <abbr title="Fédération Internationale de Ski">FIS</abbr>. Stattdessen wurden ein Ersatz-Super-G am Samstag (10.30 Uhr) und der regulär geplante Super-G am Sonntag (10.30 Uhr) bestätigt. Sollte eines der beiden Rennen ausfallen, prüfen die Organisatoren, ob dieses am Montag im französischen Skiort nachgeholt werden kann.

Auch Patrick Beckert verzichtet auf Eisschnelllauf-EM

Patrick Beckert

Nach Claudia Pechstein hat auch Patrick Beckert seinen Start bei den Eisschnelllauf-Europameisterschaften im russischen Kolomna vom 5. bis 7. Januar 2018 abgesagt. "Es gibt in diesem Jahr für mich nur einen wichtigen Wettkampf. Und das sind die Olympischen Spiele. Darauf habe ich in den zurückliegenden vier Jahren hingearbeitet", so der Langstrecken-Spezialist aus Erfurt. Bei den Weltcup-Rennen in Übersee hatte der 27 Jahre alte WM-Dritte mit zwei Podest-Platzierungen überzeugt und seine Ambitionen auf eine Olympia-Medaille in Pyeongchang unterstrichen. Über 5.000 Meter war Beckert in Calgary Dritter und in Salt Lake City Zweiter geworden und hatte den deutschen Rekord des Inzellers Moritz Geisreiter gleich um 6,01 Sekunden auf die neue Marke 6:07,02 Sekunden gedrückt. "Auf diese Zeit bin ich megastolz. Diese Rennen waren ein sehr guter Einstieg in das Olympia-Jahr", sagte Beckert, der nun die deutschen Bestmarken über 3.000, 5.000 und 10.000 Meter sowie im Mehrkampf hält.

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