Alles zum Wintersport

Wintersport kompakt

Curling-Herren feiern vierten Sieg

Alexander Baumann

Die deutschen Curling-Herren sind weiter auf Kurs. Im siebten Spiel der <abbr title="Europameisterschaft">EM</abbr> in St. Gallen setzte sich das Team um <span lang="en">Skip</span> Alexander Baumann gegen die Niederlande mit 6:5 durch. Zuvor hatte es eine 6:11-Niederlage gegen Italien gegeben. Mit vier Siegen liegt die deutsche Mannschaft auf dem fünften Platz. Am Ende reicht Rang sieben, um das <abbr title="Weltmeisterschaft">WM</abbr>-Ticket zu buchen. Die Damen feierten gegen Dänemark den ersten Sieg im sechsten Spiel. Nach dem 15:7 liegen beide Nationen punktgleich auf dem neunten und letzten Platz. sid

Nordische Kombination: Gruber verpasst Auftakt

Bernhard Gruber, Nordische Kombination

Ex-Weltmeister Bernhard Gruber verpasst nach einer Blinddarm-Operation den Start der nordischen Kombinierer in den Olympia-Winter. Der Österreicher verspürte während des Trainings in Finnland Schmerzen im Bauch und flog am Montag zurück nach Schwarzach, wo er noch am Abend operiert wurde. "<cite>Ein intensives Training wird erst wieder in fünf bis sechs Wochen möglich sein</cite>", sagte Teamarzt Dr. Stefan Hainzl. Gruber, 2015 in Falun Weltmeister von der Großschanze, galt für die am Freitag in Kuusamo beginnende Weltcupsaison als einer der größten Konkurrenten des deutschen Topduos Eric Frenzel und Johannes Rydzek. "<cite>Natürlich ist es bitter, aber die Gesundheit geht vor</cite>", sagte der 35-Jährige. Cheftrainer Christoph Eugen sprach von einem "<cite>Rückschlag fürs ganze Team</cite>". sid

Biathlon-Weltcup wieder in Amerika

Der Biathlon-Weltcup kehrt nach dreijähriger Pause in der Saison 2018/2019 nach Nordamerika zurück. Wie der Weltverband IBU am Wochenende bei seiner Sitzung in Frankfurt/Main beschloss, machen die besten Skijäger der Welt im Februar 2019 erst im kanadischen Canmore und anschließend in Soldier Hollow in den USA Station. In Deutschland finden die Weltcuprennen traditionell weiter im thüringischen Oberhof (7. bis 13. Januar 2019) und im bayerischen Ruhpolding (14. bis 20. Januar 2019) statt. dpa

Wintersport kompakt

Pechstein gegen Komplettausschluss Russlands

Jekaterina Glasyrina (Archivbild 2012)

Eisschnellläuferin Claudia Pechstein hat sich gegen einen Komplettausschluss der russischen Mannschaft von den Olympischen Spielen in Pyeongchang ausgesprochen. "<cite>Mein Grundsatz lautet: Jeder Sportler, der des Dopings überführt wurde, darf nicht starten. Wer nicht überführt wurde, darf starten</cite>", sagte Pechstein der Tageszeitung "Neues Deutschland“. Die Berlinerin war selbst zwei Jahre gesperrt, nachdem auffällige Blutwerte festgestellt worden waren. Einen Dopingnachweis hatte es aber nie gegeben. Zudem sprach sich Pechstein dafür aus, dass russische Athleten auch unter russischer Flagge starten dürfen. Russische Eisschnellläufer hätte ihr gesagt, nur unter ihrer Fahne starten zu würden. Das <abbr title="Internationales Olympisches Komitee">IOC</abbr> entscheidet am 5. Dezember, ob und wie das russische Team wegen der Manipulationsaffäre bei den Spielen 2014 in Sotschi bestraft wird. sid

Weinbuch nominiert acht Kombinierer

NoKo-Bundestrainer Hermann Weinbuch

Mit Eric Frenzel und Johannes Rydzek an der Spitze gehen die nordischen Kombinierer des Deutschen Skiverbandes (<abbr title="Deutscher Skiverband">DSV</abbr>) in die Olympiasaison. Bundestrainer Hermann Weinbuch nominierte acht Athleten für den Weltcupauftakt am Freitag im finnischen Kuusamo. Zum DSV-Aufgebot gehören zudem Fabian Rießle (Breitnau) und Björn Kircheisen (Johanngeorgenstadt). "<cite>Die Konkurrenz im Team reicht eigentlich aus, um voll motiviert zu bleiben</cite>", sagte Weinbuch, der einen Formaufbau in Richtung Olympia plant: "<cite>Wir wollen am Anfang schon gut sein, absolute Topform natürlich nicht. Man kann nicht drei Monate die Topform halten.</cite>" Komplettiert wird das Team von Manuel Faißt (Baiersbronn), Vinzenz Geiger (Oberstdorf), Martin Hahn (Klingenthal) und Terence Weber (Geyer).   sid

Eiskunstläufer Liebers will Olympia-Ticket

Der Olympia-Achte Peter Liebers reist am Wochenende mit großen Hoffnungen zum Grand Prix der Eiskunstläufer nach Tallin, bei dem er unbedingt die Olympia-Norm für die Spiele in Pyeongchang erfüllen will. "Ich muss 208 Punkte erreichen, das ist die Vorgabe", erklärte der Berliner am Dienstag vor dem Abflug nach Estland. In den zurückliegenden Monaten war Liebers durch eine Hüftoperation gehandicapt, fühlt sich aber wieder halbwegs fit für den Angriff auf die Olympia-Fahrkarte. "Wenn jetzt keine Verletzung mehr hinzu kommt, müsste das klappen", meinte der 29-Jährige. dpa

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